ISBN-13: 9783638914178 / Niemiecki / Miękka / 2008 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Padagogik - Schulpadagogik, Note: 1,9, Westfalische Wilhelms-Universitat Munster, 18 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit uber dreiig Jahren wird die in Deutschland grotenteils noch vorherrschende Sonderbeschulung von Behinderten durch die Integrationsbewegung, die statt Separation gemeinsamen Unterricht von Behinderten und Nichtbehinderten propagiert, grundsatzlich in Frage gestellt. Die Idee allein scheint breiten Anklang zu finden. Dennoch ist die Umsetzung gemeinsamen Lernens in der Offentlichkeit und in padagogischen Fachkreisen nicht unumstritten. Der Begriff "integrieren" (lat. integrare) bedeutet "etwas zusammenfugen, das vorher getrennt war, die Wiederherstellung eines Ganzen." In der Sonderpadagogik bezeichnet "Integration" die Eingliederung von behinderten Menschen in "normale Umfelder. Ein Ziel der Integrationsbewegung ist somit, das Zusammenleben von Behinderten und Nichtbehinderten in der Gesellschaft zur Normalitat werden zu lassen, beginnend in der Schule. Zu Fragen ist, ob die schulische Integration wirklich zur Eingliederung Behinderter in die Gesellschaft beitragt. Weiterhin steht die Forderung nach behindertenspezifischer Forderung in allgemeinen Schulen im Spannungsverhaltnis zu den individuellen Bedurfnissen von behinderten Kindern. Kann die Regelschule diesen besonderen Bedurfnissen gerecht werden und wie kann sie es am besten realisieren? Wo sind der Integration Grenzen gesetzt? Auch der Anspruch eines behinderten Kindes auf Miteinander und Gemeinsamkeit mit Nichtbehinderten steht dem Bedurfnis nach Identifikation mit der Gruppe von Gleichbehinderten gegenuber.