ISBN-13: 9783668402928 / Niemiecki / Miękka / 2017 / 20 str.
ISBN-13: 9783668402928 / Niemiecki / Miękka / 2017 / 20 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Soziologie - Wirtschaft und Industrie, Note: 2,0, Universitat Stuttgart (Sozialwissenschaften), Veranstaltung: Wirtschaft & Gesellschaft, Sprache: Deutsch, Abstract: Adam Smiths The Wealth of Nations von 1776 trug erheblich zur Konzeption und Ideengebung des wirtschaftlichen Liberalismus bei. In Anbetracht der streng hierarchischen, in Europa Jahrhunderte wahrenden vorkapitalistischen Gesellschaftsstruktur - dem Feudalismus - waren Smiths damalige Uberlegungen zu einer freiheitlichen Ordnung durchaus fortschrittlich. An Stelle des Geburtsprinzips propagierte er das Leistungsprinzip. Die Grundlage fur diese Ordnung sah Smith in einem freien Markt, der sich durch die Aufrechterhaltung der Balance zwischen Eigeninteressen und Gemeinwohl selbst reguliert; freien, mundigen Marktakteuren, die eigenverantwortlich handeln und einem Staat, dessen Pflicht es ist, die Voraussetzungen dafur zu schaffen. Sein Begriff der Gleichheit bestand nicht in der Verteilungsgleichheit, sondern in einer grundsatzlichen Chancengleichheit aller - jedem sollte nur der Anteil am wirtschaftlichen Ertrag zustehen, der seinem Beitrag am Gemeinwohl entspricht. Im ersten Teil meiner Arbeit werde ich mich mit Smiths Vorstellung eines staatlichen Ordnungsrahmens beschaftigen, der fur das Funktionieren eines freien Marktes notwendig ist. Darauf folgt die Erlauterung der Selbstregulierungsmechanismen des Marktes. Der zweite Teil behandelt Eingriffe in die Wirtschaft, sowohl staatlicher als auch gesellschaftlicher Natur. Hier mochte ich mich mit der Frage auseinandersetzen, wie sich das Handeln von Gewerkschaften, staatliche Manahmen zur Beeinflussung von Angebot und Nachfrage und Steuerpolitik auf Wirtschaft und Gemeinwohl auswirken konnen. Im letzten Teil der Arbeit befasse ich mich schlielich damit, inwieweit wirtschaftliche und somit auch gesellschaftliche Ungleichheit gerechtfertigt ist und welche Mechanismen dazu fuhren, dass sie sich verfestige