ISBN-13: 9783638679596 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 76 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich BWL - Sonstiges, Note: 1,7, Hochschule Aschaffenburg (FB Wirtschaft), Veranstaltung: Seminar Immobilienwirtschaft, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Erwerb eines Grundstuckes oder eines Hauses im Wege der Zwangsversteigerung kann durchaus lohnenswert sein. Um bei dieser Art des Immobilienerwerbs keine bosen Uberraschungen zu erleben ist es ratsam, im voraus Informationen uber das Verfahren der Zwangsversteigerung im Allgemeinen, und uber das zu ersteigernde Objekt im Besonderen einzuholen. Die vorliegende Arbeit soll dem Leser vor allem den rechtlichen Hintergrund darstellen. Zuerst wird der - meist langwierige - Weg in das Vollstreckungsverfahren erlautert. Der Glaubiger, der die Zwangsversteigerung betreibt, muss im Besitze eines vollstreckbaren Titels, d.h. eines Urteils sein, um das Verfahren uberhaupt betreiben zu konnen. Ist das Verfahren angeordnet, beginnt die Vorbereitung des Termins; Grundstuckswert und geringstes Gebot mussen festgelegt, Fristen mussen beachtet werden. Dann folgt der eigentliche, dreigeteilte Termin, an dessen Ende im gunstigsten Fall der Zuschlag erfolgt. Bei alledem durfen die Interessen der Beteiligten nicht ausser Acht gelassen werden. Fur den Erwerber spielen Miet- oder Pachtvertrage, die auf das Objekt abgeschlossen sind, mitunter eine grosse Rolle, vor allem wenn er beabsichtigt, das Objekt selbst zu nutzen. Die Einbeziehung eines Maklers in den Erwerb einer Immobilie im Zwangsversteigerungsverfahren ist nicht die Regel; in diesem Falle sind jedoch einige Besonderheiten zu beachten. Abschliessend verdeutlichen Zahlen der letzten Jahre den stetigen Anstieg der Zwangsversteigerungstermine und der Werte, die in solchen Verfahren realisiert werden.