ISBN-13: 9783640792863 / Niemiecki / Miękka / 2011 / 68 str.
ISBN-13: 9783640792863 / Niemiecki / Miękka / 2011 / 68 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Romanistik - Lateinamerikanische Sprachen, Literatur, Landeskunde, Note: 1,0, Universitat Leipzig (Romanistik), Veranstaltung: Autorepresentaciones latinoamericanas, Sprache: Deutsch, Abstract: Was ist Identitat? Wie konstruiert sie sich? Und vor allem: Wie stellt sie sich dar? Dass Identitat nicht als feste, stabile Groe anzusehen ist, steht in den Kultur- und Sozialwissenschaften seit langerem auer Frage. Vielmehr muss sie sich im Laufe eines Prozesses konstituieren. Dabei muss sie nicht nur hergestellt, sondern auch reprasentiert werden, denn sie bedarf der Legitimation durch Andere. Zur Darstellung ihres "Ich" nutzen viele Kunstler heute die verschiedensten Strategien, Medien und Moglichkeiten. Autobiographisches Schreiben kann als eines dieser Verfahren zur Selbstdarstellung angesehen werden. Seit den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts entfaltete sich mit der performativen Wende in den Kunsten zudem eine weitere Form der Selbstdarstellung. Performanz wird hier als neuer autobiographischer Diskurs betrachtet, da er vorher nicht da gewesene Raume der Autoreprasentation schafft. Ein Kunstler, der sich dieser Methode bedient, ist der lateinamerikanische Schriftsteller und Performance- Kunstler Guillermo Gomez-Pena. Bewusst betont er seine hybride Identitat, die auf seiner mexikanischen Herkunft und seinem jetzigen Leben in den USA beruht. In seiner Kunst verarbeitet er das Anderssein, die Angst gegenuber dem Fremden sowie seine vielseitige Identitat und bedient sich dabei unterschiedlicher Medien. In der vorliegenden Arbeit soll der Blick nun auf die Hervorbringung dieser Identitat gerichtet werden.Dabei mochte der Verfasser jedoch zuerst die Entwicklung autobiographischen Schreibens darlegen, um "Dangerous Border Crossers - The artist talks back" spater einordnen zu konnen. Des Weiteren wird der Aspekt der Performanz als neuer autobiographischer Diskurs dargestellt. Dabei soll eine Begriffsexplikation des Perfor