ISBN-13: 9783656925538 / Niemiecki / Miękka / 2015 / 124 str.
ISBN-13: 9783656925538 / Niemiecki / Miękka / 2015 / 124 str.
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation und Wirtschaft, Note: 1,0, Hochschule Magdeburg-Stendal; Standort Stendal, Veranstaltung: Rehabilitationspsychologie, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Die Bachelorthesis ist mittlerweile vier Jahre alt. Auch, wenn mittlerweile neue statistische Daten zu Migration und Arbeit vorliegen, denke ich, dass sie informativ ist und grundlegende Informationen vermittelt. Denn die strukturellen Probleme durften sich nur leicht verandert haben und die Arbeit kann ein guter Ausgangspunkt zur weiteren Recherche und zum eigenen Arbeitsansatz sein., Abstract: Menschen mit Migrationshintergrund machen 19 % der deutschen Bevolkerung aus. Fur den Groteil ist ihre Zugehorigkeit zu Deutschland selbstverstandlich und sie haben einen offenen und leistungsorientierten Lebensstil. Nur ein geringer Teil lebt vollig abgewandt von der Mehrheitsgesellschaft. Die Motivation, Teil der deutschen Gesellschaft sein zu wollen und sich als ein solches zu sehen steht im starken Widerspruch zu statistisch eindeutigen Ungleichheiten im Bildungs-, Ausbildungs- und Berufsbereich. Schulerinnen und Schuler mit Migrationshintergrund haben im Verhaltnis zu jenen ohne Migrationshintergrund durchschnittlich schlechtere Schulabschlusse oder gar keinen Schulabschluss. Im Berufsleben arbeiten sie haufiger in schlecht bezahlten oder von Stellenabbau bedrohten Jobs und sie sind haufiger von Arbeitslosigkeit betroffen. Menschen mit Migrationshintergrund fuhlen sich in der Regel im Berufsleben belasteter als Menschen ohne Migrationshintergrund. Inklusion in Sinne von gleichberechtigten Teilhabechancen wie Menschen ohne Migrationshintergrund ist so fur viele Menschen mit Migrationshintergrund nicht gegeben. Ein Teil der Menschen mit Migrationshintergrund erlebt hierdurch herkunftsbezogenen Akkulturationsstress, der auf Ablehnung durch die Gesellschaft begrundet ist und ihre Kompensationsressourcen uberfordert, ein anderer Teil ler