ISBN-13: 9783638685313 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 72 str.
ISBN-13: 9783638685313 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 72 str.
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Pflegemanagement / Sozialmanagement, Note: 1,2, Steinbeis-Hochschule Berlin (Steinbeis-Business-Academy), 83 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung Hospiz - weil Sterben ein Teil des Lebens ist. Dieser Gedanke ist tief greifend und fur viele Menschen nur schwer nachvollziehbar. Sterben ist durch den gesellschaftlichen Wandel in den letzten hundert Jahren noch schwerer geworden, als es durch die existenzielle Bedrohung, durch die Vielfalt der Krisen und die Veranderung der Gesellschaft schon war. Hauptursachen sind jedoch nicht nur die Auflosung des Familienverbandes sondern auch die fuhlbare psychische und physische Uberforderung vieler Angehoriger mit der Pflege eines Sterbenden. Die geplanten Veranderungen im Gesundheitswesen haben Unruhe und Verunsicherung ausgelost. Besonders alte und schwerstkranke Menschen fragen sich, wie viel medizinische und pflegerische Leistung sie erwarten konnen, und welche Wertschatzung ihnen am Ende ihres Lebens noch entgegengebracht wird. Die Begleitung Schwerstkranker und Sterbender ist ein brisantes offentliches Thema und eine groe Herausforderung fur die Verantwortlichen der Gesundheits- und Sozialpolitik. Unzahlige Schlagzeilen in allen Medien handeln vom Sterben, Sterbehilfe, Hilfe beim Sterben und einem selbst bestimmten Lebensende. Menschen haben Angst vor diesem Sterben - haben Sorge, mit ihrem Leid, anderen ausgeliefert zu sein. Tod und Sterben gehoren zum Leben und werden dennoch aus dem Leben ausgeblendet und verdrangt. Der medizinische Fortschritt und die Entwicklung immer effektiverer diagnostischer und therapeutischer Moglichkeiten fordern den Glauben an die Allmacht der Medizin - selbst in aussichtslosen Fallen. In den letzten zwanzig Jahren hat die Hospizbewegung mit dazu beigetragen, dass sich ein nun spurbarer Wandel in der Einstellung vieler Menschen zu Sterben und Tod vollzieht. Fachleute und vor allem Laien engagieren sich