«Der Band von Stemmler & Skandries, zeigt, dass Hip-Hop in all seinen Facetten ein äusserst fruchtbarer Gegenstand sein kann, der die Romanistik kulturwissenschaftlich erweitern kann. Dass in den Artikeln häufig die gleichen Hip-Hop Forscher zitiert werden [...] zeigt, dass sich bereits eine kanonisierte Hip-Hop-Forschung mit synthetisierenden Standardwerken konstituiert hat. Zu diesen ist der Band von Stemmler & Skandries eine spannende, lesbare und instruierende Ergänzung.» (Thorsten Schüller, Zeitschrift für Romanische Sprachen und ihre Didaktik)
Aus dem Inhalt: Susanne Stemmler/Timo Skrandies: Vorwort - Susanne Stemmler: Rap-Musik und Hip-Hop-Kulturen in romanischen Sprachwelten: Einleitung und Perspektiven der Forschung - Angela Leona Oster: Sich selbst sprechende Sprachen: Die intermediale Palimpsest-Poetologie des Hip-Hop - Monika Sokol: Keepin' it Gangsta, keepin' it real: Ursprung, Funktionalität und Ausgliederung eines kontroversen Subgenre-Komplexes im internationalen Hip-Hop - Fernand Hörner: Original à tous les sens: Aspekte des Sich-Produzierens als original in einem Musikvideo von Sens Unik - Mathias Vicherat : « Au commencement était le verbe » : Aspects d'une analyse textuelle du rap en France - Mustafa Maluka: Hip-Hop in Algiers: The microphone that broke the silence - Eva Leitzke-Ungerer: 'On the Linha Imaginòt': Okzitanischer Rap und Raggamuffin im Französischunterricht - Bettina Kluge: Formen und Funktion von Sprachwahl und Codeswitching in lateinamerikanischen Raptexten - Kerstin Störl: Kubanischer Rap: Der Afrika-Bezug als Element der Identitätskonstruktion - Arno Scholz: Italoromanischer Dialektrap zwischen 1992 und 1999: Methodische Vorüberlegungen und erste quantitative Ergebnisse.
Die Herausgeber: Susanne Stemmler (Dr. phil.) studierte Romanistik und Germanistik. Sie ist Postdoc-Stipendiatin der DFG im Transatlantischen Graduiertenkolleg Berlin - New York am Center for Metropolitan Studies in Berlin. Zuvor hat sie Romanistik und Medien- und Kulturwissenschaft an der Universität Düsseldorf gelehrt. Timo Skrandies (Dr. phil.) studierte Philosophie, Kunstgeschichte und Germanistik. Er ist Juniorprofessor für Medien- und Kulturwissenschaft an der Universität Düsseldorf.