ISBN-13: 9783640365593 / Niemiecki / Miękka / 2009 / 56 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Fruhgeschichte, Antike, Note: 1,7, Universitat Hamburg, Veranstaltung: Alte Geschichte - Romanisierung, Sprache: Deutsch, Abstract: Die romische Armee war unbestritten eine der erfolgreichsten Armeen der Vergangenheit und galt lange Zeit als nahezu unbesiegbar. Die romischen Legionen haben einen Mythos erschaffen, der bis in die heutige Zeit nachhallt. Bei eingehender Betrachtung stellt man allerdings fest, dass es nicht nur die romischen Legionen, die schwere Infanterie des romischen Reiches war, die die entscheidenden Erfolge fur das romische Reich errungen hat. Ein auf sich gestellter Verband aus reiner schwerer Infanterie, also ohne Unterstutzung durch Kavallerie oder leichte Infanterie und Schutzentruppen, wahre auch damals schon eine leichte Beute fur seine Feinde gewesen: Solche Verbande waren zu schwerfallig und hatten einfach ausmanovriert werden konnen. Umso erstaunlicher ist es, dass die Hilfstruppen der romischen Armee, die diese notwendige Unterstutzung geliefert haben, kaum Beachtung bei den romischen Geschichtsschreibern (allen voran Vegetius) finden, sondern im Gegenteil haufig als Soldaten zweiter Klasse und minderwertige Einheiten abgetan werden. Das eine Verurteilung der Hilfstruppen in dieser Form nicht stimmen kann, liegt auf der Hand. Die Frage steht naturlich im Raum, warum die Hilfstruppen - trotz dieses schlechten Rufes - sich uberhaupt rekrutieren lieen. Die Bevolkerung der romischen Zentralprovinzen durfte kaum etwas anderes gedacht haben, als dass, was die Schreiber in ihren Texten erzahlten. Die germanischen und gallischen Reiterverbande waren wohl fur die Bevolkerung nichts weiter als Barbaren. Dabei konnten die Hilfstruppen neben ihrem militarischen Wert noch eine zweite wichtige Rolle gespielt haben: Der militarischen Ausbreitung des Imperium Romanum musste eine zivile Ausbreitung nachfolgen. Die Verbreitung der romischen Kultur war eine Grundlage fur den E