ISBN-13: 9783656647706 / Niemiecki / Miękka / 2014 / 40 str.
Projektarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich BWL - Bank, Borse, Versicherung, Note: 2,1, Duale Hochschule Baden Wurttemberg Mosbach, Sprache: Deutsch, Abstract: "Hochfrequenzhandel ist an den Borsen in Mode: Computer verschieben rasend schnell Aktien hin und her. So schnell kommt kein Mensch mit. Ist am Ende das ganze Finanzsystem in Gefahr?" Wer sich zum Thema High-Frequency-Trading informiert, wird sehr schnell mit Zeitungsmeldungen, Kommentaren und Fragen, wie der oben genannten, konfrontiert werden. Es haufen sich Nachrichtenmeldungen, die den Hochfrequenzhandel kritisieren und eine Einschrankung dieses Teilbereichs des algorithmischen Handels fordern. Schon wahrend der Immobilienkrise in den USA im Jahr 2007/2008 hauften sich die Meldungen, der computergesteuerte Borsenhandel sei der Urheber dieser jungsten Finanzkrise. Dabei zeigte sich eine ziemlich einseitige Berichterstattung in Bezug auf dieses Thema gepaart mit einer allgemeinen Skepsis gegenuber automatisierten Vorgangen an Borsen. Spatestens seit dem sogenannten "Blitz-Crash" am 6. Mai 2010 in den USA, bei dem in kurzester Zeit einzelne Aktien, wie die von Procter & Gamble, mehr als 40 % ihres Wertes verloren und sich der Kurs in ebenso schneller Zeit wieder erholte, ist das Thema des High-Frequency-Trading und insbesondere auch das Bewusstsein fur dessen Risiken in Deutschland angekommen. Bis heute streiten sich die Experten beider Seiten darum, ob der "blitzschnelle" Einbruch des NASDAQ an diesem Datum entweder durch das High-Frequency-Trading verursacht und zusatzlich verstarkt wurde, oder doch sogar abgemildert wurde. Die Kritikerseite, die die Einfuhrung elektronischer Borsensysteme, wie XETRA oder NASDAQ, immer wieder bekampft hatte, und dem Prasenzhandel direkt am Borsenparkett nachtrauerten, bekam nun verstarkt die mediale und offentliche Aufmerksamkeit. Auch die Politik reagierte jetzt auf dieses umstrittene Thema und verabschiedete das "Gesetz zur Vermeidung von Gefahren und Missbrauchen