ISBN-13: 9783838115979 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 208 str.
Ligand-gesteuerte Serotonin Typ 3 (5-HT3)-Rezeptoren sind in die Pathogenese psychiatrischer und gastrointestinaler Erkrankungen involviert. Antagonisten an diesen Rezeptoren gelten als Goldstandard bei der Behandlung Chemotherapie-induzierter Emesis. Die Existenz funf verschiedener Untereinheiten (A-E), diverser Spleissisoformen sowie naturlich vorkommender Varianten macht 5-HT3-Rezeptoren zu einem komplexeren System als bisher angenommen. Das Ziel bestand daher in der Untersuchung der Heterogenitat humaner 5-HT3-Rezeptoren, was einen essenziellen Beitrag zur Aufklarung ihrer pathophysiologischen Rolle liefert. Bindungsstudien an HEK293-Zellen, welche die entsprechenden 5-HT3-Untereinheiten heterolog exprimieren, dienten zur Bestimmung der Oberflachenexpression der gebildeten Rezeptoren. Die Rezeptorfunktion wurde mittels eines innerhalb der Arbeit etablierten Aequorin-Ca2+-Influxassays untersucht. Es zeigte sich, dass verschiedene 5-HT3-Untereinheiten sowie deren Isoformen die Oberflachenexpression und/oder Rezeptorfunktion differentiell modulieren. Die Ergebnisse liefern daher auch eine Grundlage zur Erklarung gefundener genetischer Assoziationen mit psychiatrischen Erkrankungen."
Ligand-gesteuerte Serotonin Typ 3 (5-HT3)-Rezeptoren sind in die Pathogenese psychiatrischer und gastrointestinaler Erkrankungen involviert. Antagonisten an diesen Rezeptoren gelten als Goldstandard bei der Behandlung Chemotherapie-induzierter Emesis. Die Existenz fünf verschiedener Untereinheiten (A-E), diverser Spleißisoformen sowie natürlich vorkommender Varianten macht 5-HT3-Rezeptoren zu einem komplexeren System als bisher angenommen. Das Ziel bestand daher in der Untersuchung der Heterogenität humaner 5-HT3-Rezeptoren, was einen essenziellen Beitrag zur Aufklärung ihrer pathophysiologischen Rolle liefert. Bindungsstudien an HEK293-Zellen, welche die entsprechenden 5-HT3-Untereinheiten heterolog exprimieren, dienten zur Bestimmung der Oberflächenexpression der gebildeten Rezeptoren. Die Rezeptorfunktion wurde mittels eines innerhalb der Arbeit etablierten Aequorin-Ca2+-Influxassays untersucht. Es zeigte sich, dass verschiedene 5-HT3-Untereinheiten sowie deren Isoformen die Oberflächenexpression und/oder Rezeptorfunktion differentiell modulieren. Die Ergebnisse liefern daher auch eine Grundlage zur Erklärung gefundener genetischer Assoziationen mit psychiatrischen Erkrankungen.