ISBN-13: 9783640565139 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 28 str.
ISBN-13: 9783640565139 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Lander - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: 1, Leopold-Franzens-Universitat Innsbruck (Institut fur Geschichte und Ethnologie), Veranstaltung: Osterreichische Geschichte: Herrschaft und Macht in der Vormoderne, Sprache: Deutsch, Abstract: Als wahrend des Absolutismus die landesfurstliche Zentralgewalt danach trachtete die Stande zu uberbrucken, hatte dies den Versuch zur Folge den politischen Einfluss des Adels zu beschneiden und zu eliminieren, wobei diesem im Gegenzug die Herrschaft im lokalen Bereich zugestanden wurde. Durch Umstande dieser Art und mit der erstarkenden Bedeutung des Landsstaats nach dem dreissigjahrigen Krieg, wurde adelige Existenz in der zweiten Halfte des 17. Jahrhunderts und im 18. Jahrhundert wieder verstarkt zu hofischer Existenz." Das dadurch geschaffenen Rennen um Wurde, Rang und Einfluss fuhrte auch in den habsburgischen Erblanden dazu, dass sich viele wirtschaftlich potente, vornehmlich katholische Adelsgeschlechter im Zentrum der Macht zu Wien ansiedelten um eben dort ihre Geltung, Rangstufe, Glorie und Position zu bewahren und womoglich in nachster Nahe zum Kaiser und dessen Hof noch auszubauen. Es kann dabei von einer Urbanisierung des Adels gesprochen werden, die sich neben Wien auch in Prag vollzog. Andererseits bedeutete dabei beispielweise der Bau eines Palais als prunkvolles Vorzeigedomizil und die Haltung eines eigenen Hofstaates eine extrem hohe finanzielle Belastung, welche nicht selten vor allem die Bauern aus den jeweiligen adeligen, von Vogten verwalteten Grundherrschaften zu spuren bekamen und ihre Opposition in Form von Bauernrebellionen zeigten. Fur manche Adelsfamilie endete das hofische Leben auch im handfesten wirtschaftlichen Ruin. Nichtsdestotrotz hatte sich in der zweiten Halfte des 17. Jahrhunderts bereits ein Hofadel etabliert, welcher sich in den wichtigsten Staatsdiensten positioniert hatte. Diese Hocharistokratie zahlte b