ISBN-13: 9783656305637 / Niemiecki / Miękka / 2012 / 30 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Lander - Mittelalter, Fruhe Neuzeit, Note: 2,0, Johannes Gutenberg-Universitat Mainz (Historisches Seminar Abteilung II), Veranstaltung: Hauptseminar: Elisabeth von Thuringen (1207-1231) und ihre Zeit, Sprache: Deutsch, Abstract: In Konig Heinrich (VII.), gesprochen der Klammer-Siebte," erblickte die historisch interessierte Offentlichkeit lange Zeit selten mehr als eine tragisch gescheiterte Randfigur mittelalterlicher Geschichte, der es kaum gelang, aus dem ubermachtigen Schatten ihres charismatischen Vaters, des Stauferkaisers Friedrich II., herauszutreten. Die Suche nach Grunden fur das Scheitern Heinrichs (VII.) verlangt es, sich im Folgenden auf die Analyse seiner Politik als eigenstandig agierender Herrscher der Jahre zwischen 1229 und 1235 zu konzentrieren. Fur die Zeit der Regentschaften" Erzbischof Engelberts von Koln und Herzog Ludwigs von Bayern (1220 bis 1228) genugt dagegen eine Beschrankung auf jene Aspekte, welche die weitere Entwicklung des jungen Konigs nachhaltig beeinflussen sollten. Dementsprechend bilden sein spannungsreiches Verhaltnis zu den deutschen Reichsfursten und der davon kaum zu trennende Konflikt mit Kaiser Friedrich II. den inhaltlichen Kern dieser Arbeit. Das unablassige Forschen nach Erklarungen fur die damals offenbar grosses Aufsehen erregende Absetzung des etwa vierundzwanzigjahrigen Staufers veranlasste schon die Zeitgenossen zu wilden Spekulationen uber dessen Personlichkeit und produzierte fast erwartungsgemass uberwiegend negative Urteile, welche von der alteren Historiographie zudem in der Regel vollig kritiklos ubernommen wurden."