ISBN-13: 9783656455929 / Niemiecki / Miękka / 2013 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: USA, Note: 1,7, Friedrich-Schiller-Universitat Jena, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Vereinigten Staaten von Amerika blicken auf eine vergleichsweise junge, jedoch intensive Geschichte zuruck, gezeichnet von blutigen Kampfen um Freiheit, Gleichheit und Frieden. Dies ist auch der Grund, weshalb die amerikanische Bevolkerung eine spezielle Bindung zu den Werten ihrer Grundungsvater hegt. Was mit den Unabhangigkeitskriegen begann setzt sich bis in das 21. Jahrhundert fort. Die USA tragen den Stolz uber die eigene Freiheit und Unabhangigkeit tief in ihrer Brust und sind gewillt diese bis aufs Auerste zu verteidigen. Aus der einstigen Sicherung idealistischer Werte ist ein expansives Streben geworden. Die Demokratisierung der Welt nach amerikanischem Vorbild ist nun eines der zentralen Ziele der Auenpolitik. Dabei greifen die USA nicht selten auf ihre militarischen Ressourcen zuruck. Die Frage ist nun, in wie weit dieses Hegemonialstreben berechtigt, begrundet und gebilligt ist. Doch Hegemonialstreben und machpolitische Ressourcen alleine reichen im Sinne des okonomischen Realismus nicht aus, um den Status einer Hegemonialmacht zu erlangen. Das entscheidende Kriterium ist die Akzeptanz der nach Fuhrung strebenden Nation durch das internationale Staatensystem. Die vorliegende Arbeit wird sich mit dem hegemonialen Anspruch der USA in der Welt auseinandersetzen und versuchen die folgenden Teilfragen zu klaren: Verfugen die USA im globale Vergleich uber ausreichende okonomische und militarische Machtressourcen, um einen Fuhrungsanspruch geltend zu machen? Wie ist der Fuhrungsanspruch der USA historisch begrundet und erfullen die USA die hegemoniale Bedingung der globalen Akzeptanz? Abschlieend soll somit die Leitfrage zu beantworten: Sind die USA die globale Hegemonialmacht zu Beginn des 21. Jahrhunderts?