ISBN-13: 9783656154105 / Niemiecki / Miękka / 2012 / 38 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich VWL - Finanzwissenschaft, Note: 1.7, Helmut-Schmidt-Universitat - Universitat der Bundeswehr Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: "Der Glaube an die politische Herstellbarkeit von Gluck gehort an zentraler Stelle zum Selbstverstandnis der Moderne schlechthin, legitimiert unter den Bedingungen des modernen Denkens geradezu die Politik" Helmut Klages Die Glucksforschung ist in den letzten Jahren zu einem aufstrebenden interdisziplinaren Forschungsgebiet avanciert. Okonomen, Psychologen, Biologen und Philosophen beschaftigen sich mit dem Thema Gluck aus unterschiedlichen Perspektiven. So untersuchten sie wie Gluck gemessen werden kann, was Gluck im Grunde ist und welches die Determinanten des Glucks sind. Daruber hinaus ist das Thema Gluck ein zeitunabhangiger, kulturinvarianter Gegenstand der menschlichen Natur, welches durch zahlreiche Schriften von beruhmten Philosophen, die teilweise uber 2000 Jahre zuruckreichen, deutlich wird. Diese Prasenz in der Wissenschaft und der Menschheitsgeschichte farbt nun auch auf die Politik ab, wie man an dem Monatsbericht des Bundesministerium der Finanzen vom April 2010 erkennen kann. Im Sinne des Zitats von Helmut Klages, ist es nicht verwunderlich, das Okonomen sich Gedanken machen wie Gluck und Steuern zusammenhangen. Dahinter steht die Idee der "politische Herstellbarkeit von Gluck." In dieser Arbeit wird dieser Zusammenhang zwischen Steuern und Gluck untersucht. Dies wird anhand einer empirischen Analyse, genauer gesagt, anhand einer ordinalen Logit Regression umgesetzt. Dazu werden in Kapitel 2 die grundlegenden theoretischen Konzepte der Glucksforschung dargestellt. Dabei wird vor allem auf das Einkommen und die Arbeitslosigkeit Bezug genommen, da in Ermanglung von Daten nicht die direkte Auswirkung von Steuern auf das Gluck untersucht werden kann. Dieses Vorgehen stimmt mit der allgemeinen Praxis der Glucksforschung uberein. In Kapitel 3 werden die verwendeten Daten und das e