ISBN-13: 9783598115455 / Niemiecki / Twarda / 2002 / 1841 str.
Das Handbuch osterreichischer Autorinnen und Autoren judischer Herkunft verzeichnet ca. 8.000 Kurzbiographien von Autorinnen und Autoren, die seit dem 18. Jahrhundert das Geistesleben Osterreichs pragten. Neben Schriftstellerinnen und Schriftstellern im engeren Sinne sind auch Personlichkeiten aus Journalismus, Wissenschaft und Kultur vertreten. Berucksichtigt werden nicht nur bekannte Personen, sondern auch viele, die in Gefahr sind in Vergessenheit zu geraten und die hier erstmals in einem Verzeichnis aufgefuhrt und mit biographischen Angaben vorgestellt werden. Die biographischen Eintrage enthalten den Namen, Pseudonyme, abweichende Namensformen, Geburts- und Sterbedaten, bzw. -orte, die berufliche Laufbahn, eine Auswahl veroffentlichter Werke, soweit eruierbar die Namen der Eltern, eventuelle Wurdigungen sowie Angaben zum Nachlass. Die Quellenangaben aus einschlagigen Handbuchern, Lexika, Monographien, Zeitschriften- und Zeitungsartikeln u. a. ermoglichen weitere Recherchen. Weiterhin finden sich ein Verzeichnis der Pseudonyme und abweichender Namensformen, ein Berufsregister, ein Ortsverzeichnis, das die Geburts- und Sterbeorte nach den jeweiligen historischen Gebietsbezeichnungen aufschlusselt, sowie ein Ortsregister.
"Das Lexikon ist ein bedeutender Beitrag zur Exilforschung im deutschsprachigen Raum und unverzichtbares Nachschlagewerk."In: Fachbuchjournal 1/2010 "...setzt dieses umfassende Werk neue Standards im Bereich der einschlägigen Nachschlagewerke, und durch die spezielle Konzentration auf Österreich wurde ein auf nationaler Ebene längst fälliges Desiderat erfüllt."In: Biblos 1/2002 "Ehrwürdig ist die Institution, beeindruckend das Unterfangen. [...] Das 'Handbuch österreichischer Autorinnen und Autoren jüdischer Herkunft' ist ein Kompendium der Genauigkeit..."In: Neue Zürcher Zeitung 12.12.2002 "Das epochale Werk, wichtig und unerläßlich wie kaum ein anderes vergleichbares Vorhaben..."In: Aus dem Antiquariat 12/2002 "... ist das "Handbuch" ein exzellentes Werk."In: Monatshefte 1/2004