ISBN-13: 9783640154258 / Niemiecki / Miękka / 2008 / 64 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich BWL - Unternehmensethik, Wirtschaftsethik, Note: 1,7, Bergische Universitat Wuppertal, 22 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Hausarbeit sollen zuerst die Ursachen der Globalisierung erlautert werden und anschlieend am Beispiel der groen Konkurrenten Adidas und Nike die Arbeitsbedingungen in den Entwicklungslandern sowie die kunftig zu erwartende Situation diskutiert werden. Ziel ist es, uber den Tellerrand von erfolgreichen und von der Werbung hochgepriesenen gigantischen Konzernen zu schauen und sich einen kleinen Einblick uber die Problematik der Produktionsstandorte in den Industrielandern (vor allem Deutschland) und die damit sich resultierenden Konsequenzen zu verschaffen. Gerade in unserer Zeit reicht es nicht mehr aus im globalen Wettbewerb, nur vor Ort, schlichte funktionsfahige Produkte anzubieten. Offenheit, Experimentierfreudigkeit, Phantasie und Sensibilitat sind, gerade fur internationale Unternehmen, wichtiger als je zuvor. Die Produktionsfaktoren Kapital und Arbeit werden immer mobiler. Die Auslandsinvestitionen sind seit den 80er Jahren um 22% gestiegen. Fur die Wirtschaft sind daher transnationale Konzerne von enormer Wichtigkeit geworden. Durch die Globalisierung konnen heute Transaktionen, gleich welcher Groe, moglich gemacht werden. Aufgrund der Globalisierung ist ebenfalls ein Weltarbeitsmarkt ersichtlich, sodass mit dem weltweiten Wettbewerb immer kostengunstigere Arbeitsplatze entstehen. Dass nicht immer alles Gold ist, was glanzt, beweisen vor allem Menschenrechtsorganisationen wie die europaische Clean Clothes Compaign (CCC). Sie zeigen, dass der soziale Preis in vielen Fallen zu hoch ist, um die Vorteile der neuen Arbeitsplatzschaffung in Landern mit hoher Arbeitslosigkeit zu rechtfertigen. Konkret geht es bei diesem sozialen Preis um Kinderarbeit, unmenschliche Arbeitsbedingungen, Unterbezahlung, Unterdruckung von Gewerkschaften und sexuelle Belastigung