ISBN-13: 9783640728954 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 98 str.
ISBN-13: 9783640728954 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 98 str.
Examensarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Padagogik - Heilpadagogik, Sonderpadagogik, Note: 2.0, Universitat zu Koln, Sprache: Deutsch, Abstract: Der gemeinsame Lebensweg von Familien mit einem geistig behinderten Kind unterscheidet sich in vielen Dingen vom Lebensweg einer sogenannten "normalen" Familie. Im Rahmen dieser Arbeit soll versucht werden herauszustellen, welche Herausforderungen angenommen werden mussen und welche Hindernisse die Mitglieder der Familie bewaltigen mussen, um dieses Schicksal durch die Jahre hindurch zu meistern. Diese Examensarbeit versucht, sich allgemein auf Familien mit einem geistig behinderten Kind zu beziehen. Immer wieder wird jedoch besonders auf das Beispiel eines Kindes mit Mukopolysaccharidose eingegangen. Das erste Kapitel befasst sich mit dem 'System Familie' allgemein. Hier sollen die Ausgangsbedingungen geklart werden, die bestehen, noch bevor ein behindertes Kind in die Familie hineingeboren wird. Es wird aufgezeigt, dass eine Familie mit all seinen Mitgliedern vielfaltigen Einflussen unterliegt, und dass deren Funktionieren - auch ohne ein behindertes Kind - entscheidend dafur ist, wie ein spaterer gemeinsamer Lebensweg mit einem behinderten Kind gemeistert werden kann. Im zweiten Kapitel geht es um die Folgen der Diagnose Mukopolysaccharidose und der daraus resultierenden geistigen Behinderung des Kindes. Nach einem medizinischen Uberblick uber die Formen der Krankheit und die verschiedenen Krankheitsverlaufe, wird das Verlusterleben der Eltern und der sich daran anschlieende, langwierige Prozess der Bewaltigung geschildert. Im dritten Kapitel werden die derzeitigen Therapieformen fur Kinder mit Mukopolysaccharidose vorgestellt. Fruh einsetzende Behandlungsmethoden sind generell fur behinderte Kinder von groer Bedeutung. Hier werden allerdings speziell jene genannt, die fur MPS-Kinder in Frage kommen. Das vierte Kapitel setzt sich mit der Situation der Familie auseinander, wenn das behinderte Kind ein fortges