ISBN-13: 9783838111773 / Niemiecki / Miękka / 2009 / 300 str.
Josef F. der seine Tochter 24 Jahre lang in einem Verlies in Amstetten eingesperrt und sexuell missbraucht hat, ist im Prozess um den Inzest-Fall in allen Anklagepunkten fur schuldig erkannt und zu lebenslanger Haft verurteilt worden." Dieser schreckliche" Fall ist im April 2008 bekannt geworden und hat bis zum Urteil gegen Josef F. uber die Medien die Offentlichkeit betroffen gemacht. Die Gewalttaten von Josef F. haben gezeigt, dass dieses Thema genauso aktuell ist wie vor uber neun Jahren als diese Dissertation fertiggestellt wurde. Alle Falle von Gewalt in der Familie, auch wenn sie nicht diese Tragweite haben, sind fur die Betroffenen eine Tragodie. Dieses Buch soll eine umfassende Ubersicht uber die Vorgangsweisen der Exekutive und der Justiz bei Gewalt in der Familie" geben. Aufgrund des grossen Umfangs des Themas und meines Studiums der Rechtswissenschaften habe ich den Schwerpunkt der Arbeit auf die juristische Sichtweise gelegt mit dem Bewusstsein, dass die gesetzlichen Moglichkeiten nur ein Beitrag zur Bekampfung von Gewalt in der Familie sind und ein Umdenken in zwischenmenschlichen Beziehungen nicht verordnet werden kann."
„Josef F. der seine Tochter 24 Jahre lang in einem Verlies in Amstetten eingesperrt und sexuell missbraucht hat, ist im Prozess um den Inzest-Fall in allen Anklagepunkten für schuldig erkannt und zu lebenslanger Haft verurteilt worden." Dieser „schreckliche" Fall ist im April 2008 bekannt geworden und hat bis zum Urteil gegen Josef F. über die Medien die Öffentlichkeit betroffen gemacht. Die Gewalttaten von Josef F. haben gezeigt, dass dieses Thema genauso aktuell ist wie vor über neun Jahren als diese Dissertation fertiggestellt wurde. Alle Fälle von Gewalt in der Familie, auch wenn sie nicht diese Tragweite haben, sind für die Betroffenen eine Tragödie. Dieses Buch soll eine umfassende Übersicht über die Vorgangsweisen der Exekutive und der Justiz bei „Gewalt in der Familie" geben. Aufgrund des großen Umfangs des Themas und meines Studiums der Rechtswissenschaften habe ich den Schwerpunkt der Arbeit auf die juristische Sichtweise gelegt mit dem Bewusstsein, dass die gesetzlichen Möglichkeiten nur ein Beitrag zur Bekämpfung von Gewalt in der Familie sind und ein Umdenken in zwischenmenschlichen Beziehungen nicht verordnet werden kann.