ISBN-13: 9783639232318 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 152 str.
Mehr als 203.000 Menschen lebten im Jahr 2004 in der Bundesrepublik mit dem auslanderrechtlichen Status Duldung." Im Mittelpunkt dieser ethnographischen Studie stehen zwolf Fallanalysen, uberwiegend kurdischer Geduldeter" in Hessen, die seit uber zehn Jahren in Deutschland mit dem Status der so genannten Kettenduldung" leben. Die Arbeit geht der Frage nach, wie auf der Makroebene, der Ebene der Aufnahmegesellschaft, anhand von Auflagen und Restriktionen und innerhalb politischer und medialer Diskurse uber Fluchtlinge und Asyl, eine symbolische Nicht-Anerkennung" erzeugt wird. Was bedeutet diese symbolische Nicht-Anerkennung" fur die Lebenswirklichkeit der Betroffenen und wie schlagt sich diese in den biographischen Erzahlungen nieder? Anhand der Analyse der Lebenswirklichkeit und der biographischen Selbstentwurfe in Abhangigkeit von der Aufnahmegesellschaft, stellt die Arbeit dar, dass Duldung" sowohl rechtliche, politische als auch soziale Statuslosigkeit bedeutet. Anschaulich arbeit die Autorin anhand der Fallanalysen heraus, was Duldung" fur die Betroffenen bedeutet: Leben in einem permanenten Zustand von Unsicherheit mit der standigen Angst vor der Abschiebung."
Mehr als 203.000 Menschen lebten im Jahr 2004 in der Bundesrepublik mit dem ausländerrechtlichen Status „Duldung". Im Mittelpunkt dieser ethnographischen Studie stehen zwölf Fallanalysen, überwiegend kurdischer „Geduldeter" in Hessen, die seit über zehn Jahren in Deutschland mit dem Status der so genannten „Kettenduldung" leben. Die Arbeit geht der Frage nach, wie auf der Makroebene, der Ebene der Aufnahmegesellschaft, anhand von Auflagen und Restriktionen und innerhalb politischer und medialer Diskurse über Flüchtlinge und Asyl, eine symbolische „Nicht-Anerkennung" erzeugt wird. Was bedeutet diese symbolische „Nicht-Anerkennung" für die Lebenswirklichkeit der Betroffenen und wie schlägt sich diese in den biographischen Erzählungen nieder? Anhand der Analyse der Lebenswirklichkeit und der biographischen Selbstentwürfe in Abhängigkeit von der Aufnahmegesellschaft, stellt die Arbeit dar, dass „Duldung" sowohl rechtliche, politische als auch soziale Statuslosigkeit bedeutet. Anschaulich arbeit die Autorin anhand der Fallanalysen heraus, was „Duldung" für die Betroffenen bedeutet: Leben in einem permanenten Zustand von Unsicherheit mit der ständigen Angst vor der Abschiebung.