ISBN-13: 9783656955962 / Niemiecki / Miękka / 2015 / 24 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Kulturwissenschaften - Sonstiges, Note: 1,0, Karlsruher Institut fur Technologie (KIT) (ZAK - Zentrum fur Angewandte Kulturwissenschaft), Veranstaltung: Technologische Risiken als ethisches Problem, Sprache: Deutsch, Abstract: Wenige Katastrophen beherrschten, mit Blick auf die letzten Jahrzehnte, so lange die Medien, wie Olkatastrophen und insbesondere auch die verheerenden Unglucke auf Bohrinseln. Das Ol ist zu einer Art Synonym und Sinnbild fur menschengemachte Umweltverschmutzung geworden, weil es, im Gegensatz zu anderen Umweltgefahren, sichtbarer ist, wobei die langfristigen Folgen auch hier nie absehbar sind. Uber Wochen sieht man dann zuerst die Bilder der verwusteten Unglucksstelle und dann die olverpesteten Gewasser und Uferlinien, die verklebten und verendenden Tiere, wie z.B. Wasservogel oder an der Oberflache treibende Fische und schlielich die zum Groteil freiwilligen Helfer, die verzweifelt versuchen, zu retten, was noch irgendwie zu retten ist und oftmals von Hand die Kusten vom Ol befreien. Jedes Mal stellt sich die Frage nach dem Warum. Warum passiert derart Schreckliches immer und immer wieder? Eine lange Liste lasst sich anlegen uber die Olunfalle und Olkatastrophen und man wurde feststellen, dass ihre Zahl in den letzten Jahren nicht ab-, sondern zugenommen hat. Warum beherrscht der Mensch nach so vielen Jahren und hochstem technologischen Entwicklungsstand die Forder- und Transporttechniken immer noch nicht und, wenn dem so ist, warum nutzt er sie trotzdem? Wie konnen wir die Probleme bewaltigen? Und was gibt es fur Losungswege, um in Zukunft nicht mehr diesen Schreckensszenarien ausgesetzt zu sein? Diesen Fragen zu Olkatastrophen, den wohl zu den schlimmsten zahlenden Umweltkatastrophen unserer Zeit, exemplarisch am Beispiel der 2010 explodierten Bohrinsel "Deepwater Horizon" nachzugehen und eine Betrachtung der Risiken nicht nur aus technologischer sondern auch aus ethischer Perspektive zu