ISBN-13: 9783656965824 / Niemiecki / Miękka / 2016 / 28 str.
ISBN-13: 9783656965824 / Niemiecki / Miękka / 2016 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Kunst - Kunstgeschichte, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Ol-Gemalde Friedrich und die Seinen in der Schlacht bei Hochkirch, entstanden zwischen 1850 und 1856, ist aus der Reihe der historisierenden Darstellungen aus dem Leben Friedrichs des Groen von Adolph Menzel. Gleich nach seiner Fertigstellung ist es in der Berliner Akademie der Kunste und 1867 auf der Pariser Weltausstellung ausgestellt worden. Es war also bekannt. Ende des Zweiten Weltkrieges ist es im Berliner Friedrichshainbunker verbrannt. Es gibt keine Farbreproduktion. Das Bild ist mit seinen Ausmaen von fast drei Meter auf drei Meter und 80 Zentimeter eines der groten in der Friedrich-Reihe. Dabei symbolisiert die Schlacht bei Hochkirch vom 13. auf den 14. Oktober 1758 wahrend des Siebenjahrigen Krieges eine Niederlage und keinen Sieg Preuens. Grund dafur soll die Nachlassigkeit Friedrichs gewesen sein. Er hat einfach nicht mit einem Angriff der osterreichischen Truppen unter Daun an der sachsischen Grenze in der Nacht gerechnet. Auf dem Bild zu sehen sind ausschlielich die Preuen, die von ihren Gegnern uberrascht werden und sich verzweifelt zur Gegenwehr zu formatieren versuchen. Zeitgenossische Kritiker verstehen oft nicht, wie man eine Niederlage und noch dazu einen -unheroischen- Konig darstellen kann. In einer Kritik im Deutschen Kunstblatt von 1858, als das Bild in Dusseldorf ausgestellt wurde, heit es: -Nur mit Muhe findet man es heraus, wer den Ueberfall sic] macht, die Preuen oder die Feinde. Dazu kommt noch, da sic] weder die ungeheure Gefahr, in welcher der groe Konig schwebte - der auf dem Bilde im tiefen Mittelgrunde einen der Hauptperson wenig angemessenen Platz erhalten hat - noch die bekanntlich in tiefer Affaire sic] von den Kampfenden an den Tag gelegte Wuth sic] in Angriff und Vertheidigung sic] deutlich ins Auge springen. ...] Die Kunst hat ihre eigenen Gesetze und nur zu oft vermag der Kunstler der poetischen Wahrheit