ISBN-13: 9783640449941 / Niemiecki / Miękka / 2009 / 32 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Deutsch - Sonstiges, Note: 1,2, Universitat zu Koln, Veranstaltung: Seminar fur Deutsche Sprache und ihre Didaktik, Sprache: Deutsch, Abstract: Einleitung "Frauen sind erstaunt, was Manner alles vergessen. Manner sind erstaunt, woran Frauen sich erinnern." Peter Bamm Die Kommunikation ist das Hauptcharakteristikum unserer heutigen gesellschaftlichen Welt. Sie produziert, etabliert und verfestigt zwischenmenschliche Beziehungen. Niemand ist in der Lage, sich sprachlichen Auseinandersetzung mit der Umwelt vollkommen zu entziehen. Kommunizieren im allgemeinen ist ein grundsatzliches Bedurfnis und ein wichtiger Bestandteil menschlicher Existenz. Das primare und wichtigste Medium der Kommunikation ist die Sprache, die "ein Konglomerat verschiedener Subsysteme und Auerungsvarianten ist, die von innersprachlichen und auersprachlichen Faktoren bestimmt sind" (Loffler 1994, S. 23). Der Reichtum der potentiellen Kommunikationsmoglichkeiten ist unbegrenzt, dabei sind nur einige Variablen zu nennen, die die Kommunikation beeinflussen: Alter, Geschlecht, Herkunft, Ausbildung, sozialer Status, ethnische Zugehorigkeit usw. Eine dieser Variablen erscheint besonders interessant. Es handelt sich um die Sprache und das Geschlecht. Dass Frauen und Manner anders sind, ist kein Geheimnis. Das Geschlecht, die Kleidung, der Gang, die Stimme und noch vieles mehr machen einen Unterschied. Geschlechtsspezifische Unterschiede wurden schon in verschiedenen Kulturen seit langer Zeit beobachtet. Dabei gibt es zu untersuchen, wie sich Frauen und Manner beim Sprechen verhalten. In der vorliegenden Arbeit gehe ich auf die folgende Problemstellung ein: Ist die Geschlechtszugehorigkeit die Basis fur eine sprachliche Differenzierung? Wird durch Geschlechtszugehorigkeit ein geschlechtsspezifischer Sprachgebrauch bzw. ein geschlechtsspezifisches Sprachverhalten produziert? Ist es gerechtfertigt, v