ISBN-13: 9783656183907 / Niemiecki / Miękka / 2012 / 30 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich BWL - Wirtschaftspolitik, Note: 2, Wirtschaftsuniversitat Wien (Kasper - Change Management), Sprache: Deutsch, Abstract: Bisher waren 15 Lander zur Europaischen Union zusammengeschlossen, namlich Deutschland, Frankreich, Belgien, Luxemburg, Niederlande, Italien, Grobritannien, Irland, Danemark, Griechenland, Spanien, Portugal, Schweden, Finnland und Osterreich. Doch Europa "wachst immer weiter zusammen." In der nachsten - der funften - Erweiterungsrunde werden Estland, Lettland, Litauen, Malta, Polen, die Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn und Zypern mit 1. Mai 2004 der EU beitreten. Die entsprechenden Beitrittsvertrage wurden im April des heurigen Jahres in Athen ratifiziert. Fur den Beitritt Rumaniens und Bulgariens ist derzeit das Jahr 2007 als Zieldatum festgesetzt. Auch Beitrittsverhandlungen mit der Turkei sind - unter Voraussetzung der Erfullung entsprechender Kriterien - fur die kommenden Jahre geplant. Doch welche Auswirkungen hat diese Erweiterungsbewegung auf die frauenpolitischen Manahmen in der Europaischen Union, und zwar in einer EU der 25? Und wie sieht die aktuelle frauenpolitische Situation in den zehn Kandidatenlandern aus? "Die Mehrzahl der Menschen in der Europaischen Union sind Frauen (191,6 Mio.). Diese quantitative Tatsache ist aber nach wie vor ohne umfassende qualitative Folgen. Die Situation der Frauen ist in Europa noch lange nicht zufriedenstellend. Sogar in den Mitgliedstaaten der Europaischen Union gibt es nach wie vor viele Bereiche und Themen, die Frauen betreffen, die noch weit von einer Problemlosung entfernt sind. Umso mehr gilt es, im bevorstehenden Erweiterungsprozess der Union besonderes Augenmerk auf die Position der Frauen zu richten." (Prets / Berger1 2002, S. 5) Auch Mercedes Echerer, Grune EU-Parlamentarierin, sieht die derzeitige Situation kritisch, denn obwohl Frauen in allen Mitgliedstaaten der Europaischen Union die Bevolkerungsmehrheit stellen, bleibe Europapolitik