ISBN-13: 9783638865180 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 52 str.
ISBN-13: 9783638865180 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 52 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Politisches System Deutschlands, Note: 1.3, Freie Universitat Berlin (Otto-Suhr-Institut), Veranstaltung: Die Deutschen sterben aus , 35 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels sowie im Zuge der Individualisierungs- und Pluralisierungsprozesse familialer Lebensformen in Deutschland erfuhren die deutsche Familien- und Bevolkerungspolitik mit Beginn der 1970er Jahre einen Bedeutungszuwachs. Beide Politikfelder sehen sich gegenwartig mehr denn je in der Verantwortung bevolkerungspolitisch und sozialpolitisch motiviert zu handeln, um insbesondere auf den Geburtenruckgang, den Prozess der De-Familialisierung, die wachsende Erwerbstatigkeit von Frauen bei geringer Erwerbsbeteiligung von Muttern sowie auf die steigende Lebenserwartung sinnvoll und nutzlich Einfluss zu nehmen. Hierbei ist die Familienpolitik bestrebt, Manahmen zu ergreifen, die Einfluss auf den Lebenszusammenhang und die Lebensfuhrung von Familien nehmen oder auf die Verbesserung der wirtschaftlichen Situation von Familien. Die deutsche familienpolitische Intervention ist dabei okonomisch gepragt und zielt darauf ab, die wirtschaftliche Lage von Familien mittels monetarer Transfers positiv zu beeinflussen und Anreize zu schaffen, die die Reproduktion der Gesellschaft bzw. die Bildung von Humanvermogen steigern. Zahlreiche Studien zum generativen Verhalten der deutschen Bevolkerung und zu den Veranderungsdynamiken familialer Lebensformen zeigten bereits, dass die sinkende Geburtenrate und der Trend zur De-Familialisierung auf soziokulturelle und okonomische Wandlungsprozesse zuruckzufuhren sind. Gemeint sind beispielsweise der steigende Wunsch von Frauen nach Erwerbstatigkeit und die damit einhergehenden egozentristischen Lebensplanungen hinsichtlich einer beruflichen Flexibilitat und Mobilitat. Hinzu tritt die finanzielle (Un-) Sicherheit der Gesellschaft ange