ISBN-13: 9783656824237 / Niemiecki / Miękka / 2014 / 24 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Deutsch - Grammatik, Stil, Arbeitstechnik, Note: 2,3, Rheinisch-Westfalische Technische Hochschule Aachen (Institut fur Sprach- und Kommunikationswissenschaft), Veranstaltung: Perspektiven auf die Grammatik des Deutschen, Sprache: Deutsch, Abstract: Die deutsche Sprache erfuhr im Laufe der letzten Jahrhunderte Veranderungen, die sie zu dem machte, was sie heute ist: ein komplexes System, das aus mehreren ineinander verflochtenen Subsystemen besteht, zu denen auch die Morphologie gehort. Die Morphologie ist "die Lehre von den formalen Wortauspragungen und von den Wortbildungsprozessen ...]; ...] sie kann] als die Lehre vom Bau der Worter bezeichnet werden]" (Linke 1996: 47). Interessant fur die vorliegende Arbeit ist hierbei die Lehre der formalen Wortauspragungen, auch bekannt als Flexionsmorphologie. Inwiefern diese im Laufe der Geschichte die deutsche Sprache einem Wandel unterzogen hat, soll sie anhand von Beispielen im sprachhistorischen Kontext prasentieren. Dabei wird sich auf den Wandel der Lehre der formalen Wortauspragungen (Flexionen) vom Mittelhochdeutschen uber das Fruhneuhochdeutsche bis hin zum Neuhochdeutschen konzentriert, sowie das Althochdeutsche kurz erwahnt. Zur Analyse des Wandels werden zunachst folgende Punkte umrissen: Analogien, Kategorien und ihre Hierarchien, das Verhaltnis von Form und Funktion der Flexionsmorphologie und der Einfluss der Gebrauchsfrequenz. Im Laufe der Arbeit wird deutlich werden, wie eng diese Strukturen miteinander verbunden fur einen morphologischen Wandel in der Sprache verantwortlich sind. Schlielich wird der flexionsmorphologische Wandel des Verbs haben kurz angerissen. Die Arbeit soll den Vorweg zu einem Ausblick auf die Zukunft im Hinblick auf die Grunde der Entwicklung der deutschen Sprache von der Vergangenheit zum Heute bilden, welcher im Fazit wieder aufgegriffen wird.