ISBN-13: 9783668204966 / Niemiecki / Miękka / 2016 / 24 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Geschichte - Didaktik, Note: 2,1, Ludwig-Maximilians-Universitat Munchen, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Einsatz von Medien ist mittlerweile ein fester und wichtiger Bestandteil in der Unterrichtsgestaltung. Naturlich bildet dabei der Geschichtsunterricht keine Ausnahme. Aber gerade die Auswahl des passenden Mediums bereitet einer Lehrkraft oftmals groere Schwierigkeiten. Ein Klassiker im Geschichtsunterricht ist das Vorfuhren von Filmen. Doch auch hier kann man aufgrund der Vielzahl an Auswahlmoglichkeiten leicht in Schwierigkeiten geraten. Neben den klassischen Dokumentationen etablieren sich vor allem immer mehr historische Spielfilme auf dem Markt, die nach Meinung einiger Kritiker unter Umstanden fur den Einsatz im Unterricht in Frage kommen. In der folgenden Arbeit mochte ich mich mit einem dieser Filme genauer beschaftigen, und zwar mit einem Werk das zumindest viele Schuler wohl nicht zu den typischen Historienfilmen zahlen wurden. Das Wunder von Bern des deutschen Regisseurs Sonke Wortmann war einer der Kinoerfolge im Jahr 2003. Da in dem Historiendrama mehrere Handlungsstrange miteinander verknupft werden und ich den Rahmen der Seminararbeit nicht sprengen mochte, beschranke ich mich auf einen zentralen Aspekt, die Darstellung der Ruckkehr in die Familie des deutschen Kriegsgefangenen Richard Lubanski Die Arbeit versucht herauszuarbeiten wie die Heimkehrer-Problematik im Film dargestellt wird. Als Hauptquelle dient deshalb der Film, bei dem man auf Grundlage der zahlreichen neuen Beitrage in der Forschung zahlreiche altgediente Motive erkennen und entlarven konnte. Der Aufbau meiner Arbeit stutzt sich auf die These dass Sonke Wortmann sich auf Bilder, Denkmuster und Vorstellungen stutzt, die in den 1950er Jahren in der Diskussion um die spaten Kriegsheimkehrer nach Deutschland entwickelt worden sind. Ich werde deshalb anhand von ausgewahlten Filmszenen aufzeigen dass sich Wortmann an genau diesen typisch