ISBN-13: 9783640976676 / Niemiecki / Miękka / 2011 / 28 str.
ISBN-13: 9783640976676 / Niemiecki / Miękka / 2011 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: 2,3, Westfalische Wilhelms-Universitat Munster (Institut fur Kommunikationswissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Der Gedanke, dass die mediale Darstellung von Gewalt Rezipienten dazu verleitet, selbst gewalttatig zu handeln, hat eine lange Tradition. Platon forderte beispielsweise schon um 400 v. Chr., die griechischen Jugendlichen vor der verderblichen Wirkung der zahlreichen gewalthaltigen Szenen in den Homerischen Werken Odyssee" und Ilias" zu schutzen (vgl. Merten 1999: 180). Bis heute loderte die Diskussion um eventuelle negative Wirkungen dargestellter Gewalt immer dann besonders stark auf, wenn ein neues Medium eingefuhrt wurde. Vor allem die ersten audiovisuellen Medien, die man wegen ihrer so realistisch anmutenden Bilder und Tone fur besonders gefahrlich hielt, wurden argwohnisch betrachtet. Unmittelbar nach der Erfindung des Kinematographen bildeten sich bereits verschiedene Gruppen, die die Verbreitung von Schundfilmen" verhindern wollten, weil sie Nachahmungstaten infolge dargestellter Verbrechen befurchteten (vgl. Programmpolitik 1999: 46). Mit dem Fernsehen hat sich mittlerweile ein Nachfahre der Kinematographie zum weltweit unangefochtenen Leitmedium entwickelt. In der industrialisierten Welt hat nahezu jeder Mensch Zugang zu einem Fernsehgerat und verbringt regelmassig eine gewisse Zeit vor dem Bildschirm. Diese Tatsache ist der Grund dafur, weshalb kein anderes Medium derart intensiv auf seine moglichen Wirkungen untersucht wurde wie das Fernsehen. Denn wenn von ihm irgendwelche schadlichen Einflusse ausgehen wurden, waren ungeheure Menschenmengen betroffen. Selbst auf den ersten Blick geringe Effekte im Promillebereich wurden angesichts Millionen von Zuschauern ein ernstzunehmendes Problem darstellen (vgl. Kunczik 1996a: 9). Ausserdem spielt das Fernsehen neben der Familie und dem ubrigen sozialen Umfeld eine wichtige Rolle in der Sozialis"