ISBN-13: 9783640542598 / Niemiecki / Miękka / 2016 / 24 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Meteorologie, Aeronomie, Klimatologie, Note: 1, Universitat Hamburg, Veranstaltung: Seminar, Spezielle Proble der Klimatologie, Sprache: Deutsch, Abstract: Die El Nino-Forschung begann schon Mitte des 19. Jahrhunderts. Damals beschrankte sie sichjedoch nur auf regionale Auswirkungen. Die schweren Niederschlage, Zerstorungen ganzer Dorfer sowie die Reduktion des Fischreichtums im kalten, nahrstoffreichen Humboldt-Strom an der Westkuste Sudamerikas wurden dokumentiert und Anfang des 20. Jahrhunderts durch die Anomalie der Walkerschen Southern Oscillation beschrieben. Erst etwas spater kam in der Forschung der Begriff so genannter "teleconnections" auf, die die Fernwirkungen verschiedener Klimaanomalien (untereinander) beschreiben. Die deutschen Wissenschaftler Flohn und Fleen verknupften erstmals das ENSO (El Nino Southern Oscillation) Phanomen anderen Anomalien in verschiedenen Teilen der Erde. Sie korrelierten statistische Datenreihen uber Durren in Australien und das Ausbleiben des indischen Monsuns mit den Southern Oscillation Indizes. Ihre Untersuchungen ergaben eine zusammenhangende Kette von Telekonnektionen rund um den Aquator. So wurden Durren in Indien, Sud-Ost Asien und Afrika gleich wie Uberschwemmungen in Mittelamerika und Ostafrika mit El Nino in Verbindung gebracht. Genaue Beobachtungen und Messungen seit Mitte des 20. Jahrhunderts fuhrten die Wissenschaft jedoch zu alternativen Sichtweisen dieser komplizierten Zusammenhange. Das Konzept der Telekonnektionen des El Nino soll in der vorliegenden Arbeit genauer betrachtet und der aktuelle Forschungstand aufzeigt werden. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Nord-Atlantischen Oszillation, die auf das Wettergeschehen in Europa den groten Einfluss gelegt. Im letzten Abschnitt dieser Arbeit wird El Nino von dem historischen Standpunkt aus betrachtet. Dabei basieren die Ausfuhrungen auf der Sichtweise des amerikanischen Geograph