ISBN-13: 9783638821155 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 28 str.
ISBN-13: 9783638821155 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 28 str.
Forschungsarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation, Note: 1,0, Ludwig-Maximilians-Universitat Munchen (Ludwig-MaximilInstitut fur Kommunikationswissenschaft ), Veranstaltung: Hauptseminar Kommunikationswissenschaft / Medienforschung, 52 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Feindbild-Forschung untersucht wie Feindbilder generiert werden und warum das Standard-Repertoire an Bildern so zeitlos und allgemeingultig ist. Die wissenschaftliche Beschaftigung mit dem "Feindbild" umfasst ein sehr weit gefachertes Begriffs-Spektrum. Die Erklarungsansatze zur Entstehung von Feindbildern entstammen interdisziplinarer Forschung und basieren vor allem auf Erkenntnissen der Politikwissenschaft, Psychologie, und Soziologie. Es existiert eine unuberschaubare Anzahl an Studien und Forschungsprojekten, die sich mit der Feindbild-Thematik befassen, oftmals aber nur eines unter vielen Deutungsangeboten darstellen. Es handelt sich um ein extrem breites, heterogenes Forschungsfeld, so dass der Feindbild-Begriff insgesamt diffus bleibt und abhangig vom jeweiligen Bezugsrahmen interpretiert werden muss. Um zu verstehen wie Feindbilder generiert bzw. aktiviert werden, ist es notwendig die Stereotypisierungsprozesse zu begreifen, durch die unsere mentalen Bilder gepragt sind. Haben sich extrem negativ besetzte Bilder in den Kopfen der Menschen festgesetzt, ist ihre Wahrnehmung dadurch auerst nachhaltig strukturiert. Die "schablonenhafte, vereinfachte Rezeption der Realitat," welche im sozio-politischen Kontext haufig eine stabilisierende Wirkung hat, kann fatalerweise bis hin zur Verzerrung eines Stereotyps zum Feindbild fuhren. Da die Untersuchung von Stereotypen Gegenstand interdisziplinarer Forschung ist, existieren unterschiedliche Erklarungsansatze die das Phanomen aus Sicht verschiedener Fachbereiche betrachten. Die gegenwartige Theoriebildung basiert allem voran auf kognitiven und sozio-psycho