ISBN-13: 9783638783118 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 58 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Deutsch - Padagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft, Note: 1,0, Universitat Koblenz-Landau (Institut fur Bildung im Kindes- und Jugendalter), Veranstaltung: Entwicklung des Erstleseunterrichts von den Anfangen bis zur Gegenwart, 12 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Die Seminararbeit berechtigte zum Scheinerwerb im Seminar "Entwicklung des Erstleseunterrichts von den Anfangen bis zur Gegenwart" im Fach Grundschulpadagogik. Kommentar der Dozentin: Eine hervorragende Arbeit, die sowohl sprachlich als auch inhaltlich einem hohen wissenschaftlichen Standard gerecht wird., Abstract: Lesen- und Schreibenlernen gehoren fur ein Kind zu den wichtigsten Fertigkeiten, die ihnen die Schule vermitteln soll, denn die Fahigkeit, lesen und schreiben zu konnen, ermoglicht es dem Menschen uberhaupt erst, im modernen Leben zurechtzukommen, sich selbststandig Wissen anzueignen und eigene kognitive und psychische Leistungen zu vollbringen. Lesen- und Schreibenkonnen fordert die Sozialisation und ermoglicht Enkulturation. (Schenk, 2006, S. 41ff.) Ob ein Kind gut oder weniger gut lesen kann hat weitreichende Auswirkungen auf die weitere Schullaufbahn, denn die Wissensvermittlung in der Schule erfolgt vorwiegend schriftsprachlich. So wird ein schlechter Leser zwangslaufig zu einem schlechten Schuler. Wer die Schule verlasst, ohne Lesen gelernt zu haben, wird in der Regel auch als Erwachsener ein Nicht-Leser bleiben. Das bedeutet, dass er weder zu Fachbuchern noch zu Unterhaltungsliteratur Zugang hat, dass er in betrachtlichem Mae abhangig ist von seiner Umgebung, von Familienmitgliedern, Kollegen und Zufallsbekanntschaften und dass er hochstwahrscheinlich nach Moglichkeiten suchen wird, seine Leseunfahigkeit zu vertuschen. (Conrady u. Rademacher, 1987, S. 10) Die Beschaftigung mit der Problematik wird moglicherweise den einen oder anderen Lehrer dazu fuhren, den Erstleseunterricht ohne Fibel zu gestalten, weil e