ISBN-13: 9783640955589 / Niemiecki / Miękka / 2011 / 40 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Padagogik - Schulpadagogik, Universitat Stuttgart, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Studienarbeit entstand im Rahmen des Seminars Technikinteresse - Entwicklung und Massnahmen zur Forderung' und beschaftigt sich mit den Erklarungsansatzen fur Genderspezifitaten im MINT-Bereich. In der padagogisch-psychologischen Literatur werden vornehmlich zwei Erklarungsansatze fur die Unterschiede des Interesses und der Leistung von Madchen und Jungen im MINT-Bereich diskutiert. Der Erste wird auf die Geschlechtsspezifischen Fahigkeiten zuruckgefuhrt. Dieser Ansatz wird im zweiten Kapitel genauer erlautert, und auf seine Plausibilitat hin untersucht. Das darauf folgende dritte Kapitel beschaftigt sich mit dem zweiten moglichen Erklarungsansatz. Er bezieht sich auf die Sozialisationsbedingungen, denen Madchen und Jungen wahrend ihrer Entwicklung ausgesetzt sind. Neben der Selbstsozialisation erfolgt eine Sozialisation auch im ausserschulischen und im schulischen Bereich, die die Jugendlichen in ihren Vorstellungen, Interessen, Werten und Verhaltenswei-sen pragen kann. Neben den wirkenden Personen, spielen vor allem in der schulischen Sozialisation, auch die Fremd- und Selbsteinschatzungen eine Rolle. Wie die Attributionstheorie und die Lehrplan-/Lehrbuchgestaltung in dieser Zeit Einfluss auf das Interesse der Schuler/-innen ausuben wird in einem Unterkapitel erlautert. Das vierte Kapitel beschaftigt sich mit dem Image der mathematisch-naturwissenschaftlichen Facher und ihrer Prototypen. Befangenheiten und Vorurteile konnen ebenso Auswirkungen auf die geschlechtsspezifischen Leistungen und Interessen von Madchen und Jungen haben. Kapitel funf befasst sich mit den Geschlechtsspezifischen Einstellungen gegenuber Naturwissenschaften und Technik. Die Einstellung gegenuber Naturwissenschaft und Technik spielt eine sehr grosse Rolle im Bezug auf das Interesse an einem Gegenstand. Da die Einstellungstheorie allerdings sehr umfassend ist wird"