


ISBN-13: 9783824481729 / Niemiecki / Miękka / 2005 / 258 str.
ISBN-13: 9783824481729 / Niemiecki / Miękka / 2005 / 258 str.
Stefan Laucher untersucht, wie sich Diversifikation auf die Kapitalmarktbewertung von Unternehmen auswirkt und in welchem Umfang tatsachlich Wert im Sinne des Shareholder-Value-Ansatzes geschaffen wird."
1 Einleitung.- 1.1 Untersuchungsgegenstand und Zielsetzung.- 1.2 Aufbau der Arbeit.- 2 Übersicht über Konzepte der Diversifikationstheorie.- 2.1 Unternehmensstrategische Phasen.- 2.1.1 Übersicht.- 2.1.2 Reaktive Strategiedefinition: Exogene Faktoren als Determinante der Unternehmensstrategie.- 2.1.2.1 1960–1980: Diversifikation.- 2.1.2.2 1980–2000: Fokussierung.- 2.1.3 Proaktive Strategiedefinition: Methoden der Portfolioplanung als Determinante der Untemehmensstrategie.- 2.1.3.1 1960–1980: Diversifikation.- 2.1.3.2 1980–2000: Fokussierung.- 2.1.3.2.1 Theorie der Kernkompetenzen.- 2.1.3.2.2 Theorie des parenting advantage.- 2.1.4 Zusammenfassung.- 2.2 Treiber unternehmensstrategischer Entscheidungen.- 2.2.1 Diversifikation als grundsätzlich wertsteigernde Strategie.- 2.2.1.1 Risikodiversifikation.- 2.2.1.2 Marktmacht.- 2.2.2 Diversifikation als grundsätzlich wertmindernde Strategie.- 2.2.2.1 Agency Costs.- 2.22.2 Allokation von Ressourcen.- 2.2.3 Diversifikation als bedingt wertsteigernde Strategie.- 2.2.3.1 Grad der Diversifikation.- 2.2.3.1.1 Transaktionskosten.- 2.2.3.1.2 Gemeinsame Nutzung von Ressourcen.- 2.2.3.2 Effizienz externer Kapitalmärkte.- 2.2.3.3 Unternehmensspezifische Situation.- 2.2.3.3.1 Strategische Positionierung.- 2.2.3.3.2 Finanzielle Positionierung.- 2.3 Bewertung unternehmensstrategischer Entscheidungen.- 2.3.1 Operative Vergleichskategorien.- 2.3.1.1 Produktivität.- 2.3.1.2 Profitabilität.- 2.3.2 Unternehmenswertorientierte Vergleichskategorien.- 2.3.2.1 Kapitalmarktreaktion auf die Ankündigung einer Unternehmenstransaktion.- 2.3.2.1.1 Akquisitionen.- 2.3.2.1.2 Desinvestitionen.- 2.3.2.2 Vergleich der Kapitalmarktbewertung.- 2.3.2.2.1 Zeitraumbezogene Bewertung.- 2.3.2.2.2 Zeitpunktbezogene Bewertung.- 3 Theorien zur Unternehmensbewertung.- 3.1 Ansätze zur Unternehmensbewertung.- 3.1.1 Zukunfiserfolgswertverfahren.- 3.1.2 Marktwertansatz.- 3.1.3 Ansätze zur Definition einer zeitpunktbezogenen Bewertungsgröße.- 3.1.3.1 Tobin’s q.- 3.1.3.2 Sum-of-the-parts-Methode auf Basis von EBITXX-Multiplikatoren.- 3.2 Bedeutung von Informationen.- 3.3 Rolle von Wertpapieranalysten.- 3.3.1.1 Formung von Erwartungen.- 3.3.1.1.1 Treffsicherheit von Ertragsprognosen.- 3.3.1.1.2 Revision von Ertragsprognosen.- 3.3.1.1.3 Systematische Verzerrung von Ertragsprognosen.- 3.3.1.2 Reduzierung von Informationsasymmetrien.- 4 Ansätze zur Abbildung der Kapitalmarktwahrnehmung von Konglomeraten.- 4.1 Bewertungsverfahren.- 4.1.1 Ansätze in der Literatur.- 4.1.1.1 Kapitalmarktreaktion auf die Ankündigung einer Unternehmenstransaktion.- 4.1.1.1.1 Verzögerte Erwartungsbildung.- 4.1.1.1.2 Überlagerung der Ankündigung der Untemehmenstransaktion durch andere Effekte.- 4.1.1.2 Vergleich der Kapitalmarktbewertung.- 4.1.1.2.1 Bewertung der Ansätze zur Definition einer zeitraumbezogenen Bewertungsgröße.- 4.1.1.2.2 Bewertung der Ansätze zur Definition einer zeitpunktbezogenen Bewertungsgröße.- 4.1.2 Verwendeter Ansatz.- 4.2 Identifikation zu untersuchender Unternehmen.- 4.2.1 Formale Kriterien.- 4.2.1.1 Ansätze in der Literatur.- 4.2.1.2 Verwendeter Ansatz.- 4.2.2 Operative Kriterien.- 4.2.2.1 Ansätze in der Literatur.- 4.2.2.1.1 Veröffentlichungen in der Presse.- 4.2.2.1.2 Beitrag von Akquisitionen zum Unternehmenswachstum.- 4.2.2.1.3 Industrieklassifizierungen.- 4.2.2.1.4 Segmentberichterstattung.- 4.2.2.2 Verwendeter Ansatz.- 4.2.3 Auswahl der Benchmark-Unternehmen.- 4.2.3.1 Ansätze in der Literatur.- 4.2.3.2 Verwendeter Ansatz.- 4.2.4 Vorgehensweise zur Bewertung.- 4.2.4.1 Ansätze in der Literatur.- 4.2.4.2 Verwendeter Ansatz.- 5 Wesentliche Annahmen.- 5.1 Segmentberichterstattung.- 5.1.1 Segmentbildungskriterien.- 5.1.1.1 IAS.- 5.1.1.2 US-GAAP.- 5.1.2 Zurechnung von Kosten.- 5.2 Gewichtung der Benchmark-P/E-Multiplikatoren.- 5.2.1 Finanzergebnis.- 5.2.2 Ertragssteuern.- 5.3 Statistische Annahmen.- 5.3.1 Identifikation von Bewertungsunterschieden.- 5.3.2 Messung von Fokussierung bzw. Diversifikation.- 5.3.3 Messung von Zusammenhängen.- 5.3.4 Visualisierung von Trends.- 5.3.5 Messung der Streuung.- 6 Bewertung der Konglomerate.- 6.1 Überblick.- 6.2 Analyse europäischer Unternehmen.- 6.2.1 Durchschnittliche Bewertung von Konglomeraten.- 6.2.1.1 Ergebnisse.- 6.2.1.2 Gegenüberstellung mit Ergebnissen der Literatur.- 6.2.1.3 Gegenüberstellung mit Ergebnissen alternativer Ansätze.- 6.2.1.3.1 Gewichtung der Benchmark-Multiplikatoren.- 6.2.1.3.2 Art der verwendeten P/E-Multiplikatoren.- 6.2.2 Länderspezifische Bewertung von Konglomeraten.- 6.2.3 Industriespezifische Bewertung von Konglomeraten.- 6.2.3.1 Unternehmen der chemisch-pharmazeutischen Industrie.- 6.2.3.1.1 Unternehmen mit konstanter Struktur.- 6.2.3.1.2 Unternehmen mit veränderter Struktur.- 6.2.3.1.3 Zusammenfassung.- 6.2.3.2 Unternehmen der Luftfahrt- und Verteidigungsindustrie.- 6.2.3.2.1 Diversifizierte Zulieferer.- 6.2.3.2.2 Diversifizierte Original Equipment Manufacturers.- 6.2.3.2.3 Zusammenfassung.- 6.2.3.3 Unternehmen der Mineralölverarbeitungs- und Gasversorgungsindustrie.- 6.2.3.3.1 Unternehmen mit eingeschränkten strategischen Optionen.- 6.2.3.3.2 Unternehmen mit umfassenden strategischen Optionen.- 6.2.3.3.3 Zusammenfassung.- 6.2.3.4 Unternehmen der Versorgerindustrie.- 6.2.3.4.1 Breit diversifizierte Versorgungsunternehmen.- 6.2.3.4.2 Multi Utilities.- 6.2.3.4.3 Zusammenfassung.- 6.2.3.5 Unternehmen der Construction Materials- und Building Products-Industrie.- 6.2.3.6 Unternehmen der Getränke- und Gastronomieindustrie.- 6.2.3.6.1 Fokussierende Getränkehersteller.- 6.2.3.6.2 Fokussierende Betreiber von Gastronomieeinrichtungen.- 6.2.3.6.3 Zusammenfassung.- 6.2.3.1 Unternehmen der Getränke- und Nahrungsmittelindustrie.- 6.2.3.7.1 Hersteller mit weltweiter Marktpräsenz.- 6.2.3.7.2 Hersteller mit regionaler Marktpräsenz.- 6.2.3.7.3 Zusammenfassung.- 6.2.3.8 Unternehmen der Nahrungsmittel- und Nahrungsmittelvorprodukteindustrie.- 6.2.4 Bewertung breit diversifizierter Konglomerate.- 6.2.4.1 Grad der Diversifikation der im Portfolio enthaltenen Aktivitäten.- 6.2.4.2 Zusammensetzung des Portfolio.- 6.2.4.2.1 Entwicklung industriespezifischen Wertpotenzials.- 6.2.4.2.2 Entwicklung industrieübergreifenden Wertpotenzials.- 6.2.4.3 Führung des Portfolio.- 6.2.4.3.1 Controlling.- 6.2.4.3.2 Umsetzung von Portfolioveränderungen.- 6.2.4.4 Zusammenfassung.- 6.3 Analyse US-amerikanischer Unternehmen.- 6.3.1 Durchschnittliche Konglomeratsbewertung.- 6.3.1.1 Ergebnisse.- 6.3.1.2 Gegenüberstellung mit Ergebnissen der Literatur.- 6.3.1.3 Gegenüberstellung mit Ergebnissen alternativer Ansätze.- 6.3.1.3.1 Gewichtung der Benchmerk-Multiplikatoren.- 6.3.1.3.2 Art der verwendeten P/E-Multiplikatoren.- 6.3.2 Industriespezifische Bewertung von Konglomeraten.- 6.3.2.1 Unternehmen der Luftfahrt- und Verteidigungsindustrie.- 6.3.2.1.1 Diversifizierte Zulieferer.- 6.3.2.1.2 Diversifizierte Original Equipment Manufacturers.- 6.3.2.1.3 Zusammenfassung.- 6.3.2.2 Unternehmen mit diversifizierten Konsumgüteraktivitäten.- 6.3.3 Bewertung breit diversifizierter Konglomerate.- 6.3.3.1 Grad der Diversifikation der im Portfolio enthaltenen Aktivitäten.- 6.3.3.2 Zusammensetzung des Portfolio.- 6.3.3.2.1 Entwicklung industriespezifischen Wertpotenzials.- 6.3.3.2.2 Entwicklung industrieübergreifenden Wertpotenzials.- 6.3.3.3 Führung des Portfolio.- 6.3.3.3.1 Controlling.- 6.3.3.3.2 Umsetzung von Portfolioveränderungen.- 6.3.4 Zusammenfassung.- 7 Zusammenfassung.- 7.1 Abbildung des Wertpotenzials von Diversifikationsstrategien.- 7.2 Erfolgsfaktoren von Konglomeraten.- 7.2.1 Konglomerate mit spezifischen Industrieaktivitäten.- 12.1.1 Diversifikation als wertreduzierende Strategie.- 7.2.1.2 Diversifikation als wertsteigernde Strategie.- 7.2.1.3 Diversifikation als offene Strategie.- 7.2.2 Breit diversifizierte Konglomerate.- 7.3 Fazit.- Anhangverzeichnis mit Anhang.- Verzeichnis der Gesetze, Verordnungen und Verwaltungsanweisungen.
Dr. Stefan Laucher promovierte bei Prof. Dr. Johannes Schneider am Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Wirtschaftstheorie der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Er ist als Berater bei einer führenden Investmentbank tätig.
Ein zentrales Element strategischer Unternehmensplanung ist die Frage, ob es unter kapitalmarktorientierten Gesichtspunkten wertschaffend sein kann, außerhalb der angestammten Märkte zu expandieren, d.h. zu diversifizieren.
Stefan Laucher untersucht, wie sich Diversifikation auf die Kapitalmarktbewertung von Unternehmen auswirkt und in welchem Umfang tatsächlich Wert im Sinne des Shareholder-Value-Ansatzes geschaffen wird. Auf der Basis einer umfassenden empirischen Untersuchung identifiziert er Erfolgsfaktoren, die das Wertpotenzial einer Diversifikationsstrategie beeinflussen. In mehreren Schritten erfolgt die Ableitung von Rahmenbedingungen, unter denen Diversifikation wertsteigernd sein kann. Abschließend werden Handlungsempfehlungen aufgezeigt, wie sich das Wertpotenzial der Unternehmung zielgerichtet entwickeln lässt.
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