ISBN-13: 9783640645244 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich BWL - Unternehmensfuhrung, Management, Organisation, Note: 2,0, Universitat Augsburg (Lst. f. Organisation und Unternehmensfurung Prof. Lehmann), Veranstaltung: Proseminar, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Universitaten als Bildungseinrichtungen mussen sich den Herausforderungen, die ein verandertes Arbeitsumfeld, nicht zuletzt durch die Globalisierung und Dynamisie-rung der Markte an sie stellt. Dadurch entsteht vermehrt der Druck, Studenten auf eine Lebenswirklichkeit vorzubereiten, die von zunehmender Unsicherheit und Komplexitat gepragt ist (Gibb und Hannon, 2006, S. 5). Dazu gehoren regelmassige Stellenwechsel ebenso wie globale Mobilitat und die Fahigkeit, sich auf fremde Kulturen einzulassen (Goshal und Gratton, 2002). In diesem Szenario kann der Universitatsabschluss nicht mehr als Garantie fur eine lebenslange Anstellung angesehen werden als vielmehr als Eintrittskarte in die Arbeitswelt. Ebenso ist der Wandel unserer Gesellschaft zu einer Wissensgesellschaft nicht mehr aufzuhalten. Besonders rohstoffarme Lander wie Deutschland tun daher gut daran, den Produktionsfaktor Wissen zu fordern und seine Anwendung in Innovationen zu unter-stutzen. Einen grossen Beitrag zur Verbreitung des Produktionsfaktors Wissen stellen dabei die Universitaten dar. Das Problem der Universitaten ist aber, dass sie zwar sehr viel Wissen generieren und fur die Gesellschaft bereitstellen, der Transfer hin zur Wirt-schaft und damit zu einer Anwendung unterbleibt aber oftmals. Um es zugespitzt zu formulieren ware das eine Verschwendung von Steuergeldern, bei der nichts als Grund-lagenforschung herauskommt (Flueglistaller, 2004, S. 22). Doch die Universitaten haben auf den Ruf nach mehr Anwendungsbezug und Wissens-transfer reagiert: Sie sind unternehmerischer geworden (Mowery et al., 2004, Siegel, 2006). Spatestens seit dem sog. Bah-Doyle Act aus dem Jahr 1980 werden Universita-ten vermehrt dazu angespornt, ihre Forschungsergebnisse zu ve