ISBN-13: 9783656643890 / Niemiecki / Miękka / 2014 / 136 str.
Masterarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Umweltwissenschaften, Note: 1,3, FernUniversitat Hagen, 52 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Energietrager, die ublicherweise zum Heizen von Gebauden verwendet werden, schienen fruher unbegrenzt zur Verfugung zu stehen. Dementsprechend war der Energiebedarf eines Gebaudes kein Thema bei der Planung und es wurde nicht sehr energiesparend gebaut. Seit Anfang der 1970er Jahre sind die Energiepreise jedoch kontinuierlich und sehr deutlich gestiegen und fur die Zukunft wird eine weitere Verteuerung prognostiziert. Daher ist eine deutliche Reduzierung des Heizenergiebedarfes wirtschaftlich sinnvoll und kann im Zuge von Modernisierungs- oder Sanierungsmassnahmen durchgefuhrt werden. Neben der Industrie bietet der Heizenergiebedarf der privaten Haushalte in Deutschland ein grosses Potenzial fur Emissionsreduzierungen, insbesondere die Gruppe der Altbauten. Die 2002 in Kraft getretene Energiesparverordnung (EnEV) begrenzt den zulassigen Primarenergiebedarf eines Gebaudes. Galt die EnEV bislang primar fur Neubauten, zielt die aktuelle Novelle des Energieeinspargesetzes (EnEG) vor allem auf den Bestand. Kernelement dieser anstehenden Novellierung des EnEG ist die Einfuhrung von Energieausweisen fur bestehende Gebaude. Diese Ausweise sollen Mietern und Kaufern Informationen zu der energetischen Qualitat von Gebauden bieten. Da so erstmals ein direkter Vergleich moglich ist, wird ein Anreiz zu verstarkter energetischer Sanierung des Gebaudebestandes gegeben (vgl. BMWA 2005). Energiesparende Gebaude werden in Zukunft also bessere Marktchancen haben (UBA 2003:6). Der Energiepass wird daher nicht nur durch die Regierung, sondern auch von der Industrie propagiert. Es wird erwartet, dass sich fur Altbaubesitzer ob dieser neuen Vergleichsmoglichkeit der zu erwartenden Mietnebenkosten die Wettbewerbssituation verandert und die Nachfrage nach Dammstoffen zur Verbesserung der Werte steigt. Es stellt sich die