ISBN-13: 9783668320956 / Niemiecki / Miękka / 2016 / 24 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,3, Universitat Regensburg (Politikwissenschaft), Veranstaltung: Einfuhrung in die Politische Philosophie, Sprache: Deutsch, Abstract: Jean Jaques Rousseau empfiehlt den Lesern in seinem Buch "Emil oder Uber die Erziehung" die Lekture des platonischen Werks. Kurz darauf postuliert er, dass eine "offentliche Erziehung" (Rousseau 1998: 13) nicht existiert, da es keine Burger mehr gibt, durch welche diese offentliche Erziehung stattfinden kann. Dies ist auf das Fehlen von Patriotismus zuruckzufuhren, welcher den Burger vom Menschen unterscheidet. Somit kann es nur noch eine private Erziehung geben, welche den Menschen zum Menschen, losgelost vom Staat, werden lasst. Bemerkenswert daran ist, dass sowohl Rousseau, als auch Platon sich in ihrem Schaffen ahneln, sannen doch beide uber eine neue Art menschlichen Zusammenlebens nach. Im Zuge dieses Denkprozesses beschaftigten sie sich auch damit, welche Art von Menschen notig sind, um dieses Zusammenleben zu ermoglichen. Man kann den Begriff der Erziehung in dieser Arbeit als empfohlene Manahmen zum Formen von Menschen nach den Vorstellungen der Autoren. Hieraus ermoglicht sich folgende Fragestellung: Inwiefern unterscheiden sich die Gedanken Rousseaus zur Erziehung von denen Platons? In dieser Arbeit soll diese Frage beantwortet werden, indem der Staatsentwurf des jeweiligen Autors, sowie die dazugehorigen Gedanken zur Erziehung geschildert werden. Danach werden diese zum einen im Hinblick auf das den Uberlegungen zugrundeliegende Ziel, zum anderen mit dem Augenmerk auf die konkret vorgeschlagenen Manahmen untersucht und verglichen.