ISBN-13: 9783638706599 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 110 str.
Diplomarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Amerikanistik - Literatur, Note: 1,6, Martin-Luther-Universitat Halle-Wittenberg (Institut fur Anglistik und Amerikanistik), 120 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Gegenstand dieser Arbeit ist es, die Elemente der gothic tradition, oder auch gothic elements genannt, in Kurzprosawerken von Edgar Allan Poe zu untersuchen. Zunachst wird ein kurzer Uberblick uber den englischen Schauerroman, uber seine Entstehungszeit und der Leserschaft gegeben. Dann werden die einzelnen gothic elements aufgezahlt und kommentiert. Die sechs ausgewahlten Erzahlungen, "Ligeia," "The Fall of the House of Usher," "The Tell- Tale Heart," "The Black Cat," "The Facts in the Case of M. Valdemar" und "The Cask of Amontillado" werden gema deren Erscheinung, in chronologischer Reihenfolge angeordnet und untersucht. Bei "Ligeia," Poes Lieblingsgeschichte, wird zunachst der Schauplatz und dessen Auswirkung auf den Erzahler untersucht. Bei dieser Geschichte spielt- je nach Interpretation - auch Inzucht, das Ubernaturliche und die Seelenwanderung eine wichtige Rolle. Man kann diese short story aber auch als eine Art Krimi lesen, wo der Erzahler seine Frauen totet. Eine weitere Interpretationsmoglichkeit erlaubt das Ubernaturliche und die Seelenwanderung auszuschlieen, denn nach dieser Deutung hat der opiumsuchtige Erzahler die seltsamen Ereignisse nur getraumt, es war eine Halluzination. Diese Moglichkeiten werden neben den unheimlichen Schauplatz und der Atmosphare in Anbetracht gezogen und die daraus resultierenden gothic elements werden untersucht. Bei "The Fall of the House of Usher" gibt es genauso wie bei "Ligeia" mehrere Deutungsmoglichkeiten. Dementsprechend gibt es Elemente, die nur bei der jeweiligen Interpretation in der Geschichte zu finden sind. Der gruselige Schauplatz, die unheimliche Atmosphare und die Angst der beiden Protagonisten sind die Grundbausteine der Erzahlung. Hinzu kommt ein dunkles Familiengeheimnis