ISBN-13: 9783631622483 / Niemiecki / Twarda / 2012 / 411 str.
ISBN-13: 9783631622483 / Niemiecki / Twarda / 2012 / 411 str.
Bei diesem Buch handelt es sich um den aus dem Fruhneuhochdeutschen ins moderne Hochdeutsch ubertragenen Reisebericht des deutsch-bohmischen ehemaligen Fugger-Faktors Hans Dernschwam (1494-1568). In den Jahren 1553-1555 begleitete er eine Gesandtschaft Konig Ferdinands I. von Wien an den Hof Sultan Suleymans des Prachtigen. Die Reise fuhrte weit uber Konstantinopel hinaus in das den Abendlandern bisher verschlossen gewesene Landesinnere nach Ankara und Amasya. Mit dem Blick des weit gereisten Kaufmanns und humanistisch gebildeten Burgers beschreibt, wurdigt und kritisiert Dernschwam aus eigener Anschauung die Verfassung des Osmanischen Reiches, die dem Abendland gefahrliche Politik des Sultans, aber auch das Leben des einfachen Volkes und den Zustand des osmanischen Heeres. Stets auf der Suche nach den Spuren Roms sichert er, gemeinsam mit dem Delegationsleiter Ogier Ghislain de Busbecq/Busbeck und Johannes Belsius, dem gelehrten Sekretar des Botschafters Vrancic, eine Fulle antiker Inschriften, die hier in ihrem historischen Kontext wissenschaftlich erschlossen werden."
Bei diesem Buch handelt es sich um den aus dem Frühneuhochdeutschen ins moderne Hochdeutsch übertragenen Reisebericht des deutsch-böhmischen ehemaligen Fugger-Faktors Hans Dernschwam (1494-1568). In den Jahren 1553-1555 begleitete er eine Gesandtschaft König Ferdinands I. von Wien an den Hof Sultan Süleymans des Prächtigen. Die Reise führte weit über Konstantinopel hinaus in das den Abendländern bisher verschlossen gewesene Landesinnere nach Ankara und Amasya. Mit dem Blick des weit gereisten Kaufmanns und humanistisch gebildeten Bürgers beschreibt, würdigt und kritisiert Dernschwam aus eigener Anschauung die Verfassung des Osmanischen Reiches, die dem Abendland gefährliche Politik des Sultans, aber auch das Leben des einfachen Volkes und den Zustand des osmanischen Heeres. Stets auf der Suche nach den Spuren Roms sichert er, gemeinsam mit dem Delegationsleiter Ogier Ghislain de Busbecq/Busbeck und Johannes Belsius, dem gelehrten Sekretär des Botschafters Vran i , eine Fülle antiker Inschriften, die hier in ihrem historischen Kontext wissenschaftlich erschlossen werden.