ISBN-13: 9783638657679 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 72 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich BWL - Wirtschaftspolitik, Note: 2,0, Hochschule Zittau/Gorlitz; Standort Gorlitz, 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Am 01. Mai 2004 vollzog die EU die vierte Erweiterung seit ihrer Grundung als Europaische Wirtschaftsunion 1957. Bei keiner der vorhergehenden Erweiterungen traten so viele Lander gleichzeitig bei wie bei dieser. Da auch Mittel- und Osteuropaische Lander aufgenommen wurden, also relativ arme Volkswirtschaften, stellt sich diese Erweiterung als betrachtliche Herausforderung fur alle beteiligten Lander sowie die europaische Union als Ganzes dar. Mit der Aufnahme von Estland, Lettland, Litauen, Malta, Polen, der Slowakei, Slowenien, der Tschechischen Republik, Ungarn und dem griechischen Teil von Zypern ist die Zahl der EU - Mitgliedsstaaten auf 25 gestiegen. Zugleich nahm die Bevolkerung der EU um rund 74 Millionen Menschen zu. Die grote Herausforderung liegt vermutlich in der Integration von Staaten, die sich in ihrer Geschichte, ihrer wirtschaftlichen Entwicklung sowie ihrer Wirtschaftsstruktur deutlich von den bisherigen EU - Mitgliedern unterscheiden. Des Weiteren differenzieren sich die neuen Mitglieder sehr stark im Preis- und Lohnniveau von den bisherigen EU - Staaten. Aufgrund der geografischen Nahe Deutschlands zu den Mittel- und Osteuropaischen Staaten wird die Erweiterung nach Osten hierzulande sowohl von der Offentlichkeit als auch von Vertretern in Politik und Wirtschaft ambivalent bewertet. Es mischen sich teilweise eher diffuse Angste mit realistischen Einschatzungen der Probleme und bilden ein nur sehr schwer zu uberschauendes Gemenge von Befurchtungen. Eine reprasentative Umfrage der Konrad - Adenauer - Stiftung aus dem Jahr 2004 ergab, das 59 % der Deutschen eine negative Haltung zur EU - Osterweiterung haben. Es werden einerseits Wirtschaftswachstum und Wohlfahrtsgewinne fur Deutschland prognostiziert, andererseits wird aber auch von Kapitalflucht und Mark