"... richtet sich "Durch Luhmanns Brille" primär an Wissenschaftler, Studenten und andere Fachleute aus den Bereichen Gesellschaft, Politik und Kultur. ... lassen sich faszinierende Erkenntnisse und Informationen gewinnen, insbesondere aufgrund des Brückenschlags zwischen Deutschland und Lateinamerika." (in: Latizón TV, 1. August 2016)
Lateinamerika als Region der Weltgesellschaft - Komplexitätssteigerung unter mangelhafter funktionaler Differenzierung: Das Paradox der sozialen Entwicklung Lateinamerikas - Wovon reden wir, wenn wir mit Luhmann Gewalt in Lateinamerika beobachten - Wenn die Entscheidungsakzeptanz scheitert - Risiko-Raum Megastadt - Kulturen als soziomaterielle Welten - Religion der Weltgesellschaft - Konturen der Weltgesellschaft
Dr. Peter Birle ist Politikwissenschaftler. Er leitet die Forschungsabteilung des Ibero-Amerikanischen Instituts in Berlin und ist Lehrbeauftrager an der FU Berlin. Dr. Matias Dewey arbeitet am GIGA Institut für Lateinamerika-Studien in Hamburg. Zuvor hat er an der Universität Rostock in Politikwissenschaft promoviert. Dr. Aldo Mascareño arbeitet an der Abteilung für Soziologie der Universidad Austral de Chile und hat zuvor an der Universität Bielefeld promoviert.
Das Buch bietet einen neuen Blick auf Lateinamerika aus der Perspektive der Systemtheorie Niklas Luhmanns und leistet dabei zweierlei: Einerseits gelingt ein neuer Blick auf altbekannte Probleme der Weltgesellschaft, und gleichzeitig wird andererseits die starke Rezeption Luhmanns in Lateinamerika aufgegriffen, indem wichtige lateinamerikanische Autoren ihre Perspektiven in dieses Buch einbringen.