ISBN-13: 9783668310407 / Niemiecki / Miękka / 2016 / 32 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Ethik, Note: 1,4, Duale Hochschule Gera-Eisenach (ehem. Berufsakademie Thurigen in Gera), Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Studienarbeit beschaftigt sich primar aus ethischer Sicht mit der Problematik der Sterbehilfe. Sie beginnt mit einer Begriffsklarung und den verschiedenen Arten der Sterbehilfe. Im zweiten Kapitel wird zuerst kurz eine Darstellung aus medizinischer Sicht erfolgen, um dann die religiose und ethische Sicht genau zu beleuchten. Biblische Textstellen sollen dabei zeigen, wie die christlich-religiose Sichtweise aussieht. Des weiteren werden einige deontologische und konsequentialistische Argumentationsmuster angefuhrt, um im Anschluss eine ethische Diskussion fuhren zu konnen. Auch eine Alternative zur Sterbehilfe wird aufgezeigt, namlich die Palliativmedizin. Die Wurde des Menschen ist unantastbar. So jedenfalls steht es im ersten Artikel des deutschen Grundgesetzes. Aber kann der Mensch auch in der letzten Lebensphase, namlich im Sterben, seine Wurde bewahren? Zum Leben gehort das Sterben schlielich dazu, woraus sich schlussfolgern lasst, dass deshalb auch die Sterbephase menschenwurdig ablaufen sollte. Jedoch ist es in Deutschland keine Seltenheit, dass es bei den Betroffenen, die dem Tode geweiht sind, eher mit einer qualvollen Sterbeverzogerung endet statt mit einem schnellen und schmerzlosen Tod. Schon seit Jahren gibt es heftige Debatten und kontroverse Diskussionen rund um dieses Thema, sowohl im medizinischen und strafrechtlichen als auch im ethischen Terrain. Auch wenn es unterschiedliche Antworten geben mag, stellen sich folgende Fragen stets gleich: Hat irgendjemand auf dieser Welt auer Gott die Befugnis, uber Leben und Tod zu entscheiden? Konnen sich Menschen dieses Recht anmaen, was ihnen nicht naturgegeben ist und deshalb gar nicht erst zusteht? Durfen wir einfach so Gott spielen und uber den Tod Anderer entscheiden? Gib