ISBN-13: 9783638910699 / Niemiecki / Miękka / 2008 / 24 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Padagogik - Pad. Soziologie, Note: 1,0, Universitat Rostock (Institut fur sonderpadagogische Entwicklungsforderung und Rehabilitation), Veranstaltung: Fallstudien zur beruflichen und sozialen Eingliederung von Kindern mit sonderpadagogischen Forderbedarf, 18 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Armut ist schon lange nicht mehr ein Begriff, der nur mit den Entwicklungslandern in Verbindung gebracht werden kann. Auch in Deutschland existiert Armut, von der besonders Kinder und Jugendliche betroffen sind. Nach einer UNICEF-Studie 2005 leben 1,5 Millionen Kinder unter 18 Jahren in Deutschland in relativer Armut, das ist etwa jedes zehnte Kind (http: //www.unicef.de/kinderarmut.html Zugriff am 13.08.2007). Aus diesem Grund ist die Kinderarmut in den letzen Jahren als gesellschaftliches Problem und auch als sozialwissenschaftliches Forschungsthema starker in den Blickpunkt der Aufmerksamkeit geruckt. Kinderarmut erstellt in Deutschland nicht ein Bild von hungerleidenden Strassenkindern in zerschlissener Kleidung, sondern bedeutet vielmehr in einer sozial schwachen Familie aufzuwachsen. Nicht nur das Einkommen ist ein Indiz fur Armut, denn Kinder aus armen Familien erleben Benachteiligungen in allen Lebenslagen, soziale Ausgrenzung und eine Unterversorgung bei Bildung und Gesundheit. Viele benachteiligte Familien sind nicht in der Lage ihre Kinder ausreichend zu fordern und zu motivieren, damit sie die Schule erfolgreich beenden. Junge Menschen, die in Armut aufwachsen, haben weniger Moglichkeiten am sozialen und kulturellen Leben teilzunehmen als Gleichaltrige. Fur ihre Eltern sind viele Aktivitaten unerschwinglich, obwohl diese gerade die sozialen Fertigkeiten fordern wurden. Kinderarmut hat viele Gesichter" - dieser Ausspruch beinhaltet die Vielfaltigkeit der Ausdrucksformen, in der sich Armut zeigen kann. Wird in Deutschland uber Kinderarmut gesprochen, so schliesst es die materielle Armut, aber