ISBN-13: 9783656436614 / Niemiecki / Miękka / 2013 / 24 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Fruhgeschichte, Antike, Note: 2,0, Universitat Rostock (Heinrich-Schliemann-Institut fur Altertumswissenschaften), Veranstaltung: Oktavian-Augustus, Sprache: Deutsch, Abstract: Livia Drusilla, von ihrem Adel, ihrem Charakter und ihrer Schonheit her die erste der Frauen Roms," gehorte als Ehefrau des Kaisers Augustus (63 v. Chr. bis 14 n. Chr.) und Mutter von Tiberius (42 v. Chr. bis 37 n. Chr.) zum Zentrum der Macht in der Ubergangsphase von der Romischen Republik zum Prinzipat und war an der Seite von Augustus die erste Kaiserin Roms. Bei der Betrachtung ihrer Geschichte stellt sich heute, vor dem Hintergrund der Gleichberechtigung der Geschlechter und mit Angela Merkel einer Frau als Kanzlerin, die Frage, inwiefern diese Frau an der Macht ihrer Manner beteiligt war. Wie gross war ihr Einfluss auf die politischen Entwicklungen im Romischen Reich? Konnte sie als Frau uberhaupt an diesen mitwirken? Und wenn ja, welche Formen der Einflussnahme waren ihr gegeben? Jede Beschaftigung mit Themen aus der Antike fuhrt das Problem der Quellenlage mit sich: Die zeitliche Distanz von uber 2000 Jahren von der Antike bis zur Gegenwart hat genug Moglichkeiten geschaffen, die uns vorliegenden Texte zu verandern und zu beeinflussen. Doch selbst wenn samtliche Schriften unverandert uberliefert worden sein sollten, so sind sie immer noch gepragt durch die damaligen ideologischen Vorstellungen und Absichten der Autoren. Bei den antiken Quellen handelt es sich keineswegs um stichhaltige Fakten. Bei der Untersuchung von Frauenrollen im romischen Altertum kommt ausserdem noch der Umstand hinzu, dass es kaum authentische Texte von Frauen selbst gibt, da es keine weiblichen antiken Schreiber gab. Dies erschwert die Beschaftigung mit der politischen Rolle der Livia und verlangt ein standiges Hinterfragen und Interpretieren der relevanten Textstellen. Die Werke von hauptsachlich drei antiken Autoren sind fur die Dar"