ISBN-13: 9783640457397 / Niemiecki / Miękka / 2009 / 20 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Osteuropa, Note: 1,0, Ludwig-Maximilians-Universitat Munchen (Geschwister-Scholl-Institut fur Politische Wissenschaft), Veranstaltung: Ubung -Regierungssysteme in Ostmittel- und Sudosteuropa: Zwischen Transformation und europaischer Integration-, Sprache: Deutsch, Abstract: Zurzeit wird in Polen ein neuer Staatsprasident gewahlt. Das postkommunistische Lager des noch amtierenden Prasidenten Aleksander Kwaśniewski spielt dabei keine Rolle mehr, die Wahl entscheidet sich vielmehr zwischen zwei Kandidaten aus dem Lager der ehemaligen Oppositionsbewegung Solidarnośc, die -nach 1989 in Dutzende kurzlebiger Parteien und Gruppierungen zersplitterte und mehrere Politikergarnituren verschliss-. Das politische Geschehen in Polen erfreut sich bei auch bei seinem westlichen Nachbarn seit einiger Zeit einer gestiegenen Aufmerksamkeit. Die politische Rolle des polnischen Staatsoberhauptes ist hingegen noch nicht allen Interessierten ein Begriff. Diese Arbeit widmet sich daher der Untersuchung dieser Rolle, wobei die institutionellen Weichenstellungen der Dritten Republik und deren Auswirkungen im Vordergrund stehen. Dabei wird zunachst der Verfassungsgebungsprozess in chronologischer Reihenfolge unter die Lupe genommen. Das Augenmerk gilt der Erklarung der den Prasidenten betreffenden Bestimmungen in den drei Verfassungsdokumenten. Besonders das Verhalten der jeweiligen Amtsinhaber und dessen Niederschlag in der Verfassungsgebung sind hierbei von Interesse. Im systematischen Teil ruckt anschlieend die Rolle des Prasidenten im semiprasidentiellen Regime Polens in den Blickpunkt. Zuletzt soll geklart werden, wie sich personliche Autoritat und institutionelle Machtbefugnisse auf den Einfluss des Staatsprasidenten auf die polnische Politik auswirken. Da sich der Bestand an verfugbarer Fachliteratur zu diesem Thema noch in Grenzen hal