ISBN-13: 9783656907183 / Niemiecki / Miękka / 2015 / 20 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,3, Rheinisch-Westfalische Technische Hochschule Aachen (Germanistisches Institut), Veranstaltung: Einfuhrungsseminar NDL, Sprache: Deutsch, Abstract: "Kennst du das Land, wo die Kanonen bluhn? / Du kennst es nicht? Du wirst es kennenlernen " So fangt das gleichnamige Gedicht ("Kennst du das Land, wo die Kanonen bluhn?") an. Es ist das Land der Dichter und Denker. Das Land von Lessing, Goethe, Heine und Schiller. Gemeint ist Deutschland und die damit verbunden Kritik am wachsenden Militarismus. Indem Kastner das Schlusselwort Zitronen aus Goethes Mignon-Lied mit dem ahnlich klingenden auch dreisilbigen Wort Kanonen im Titel ersetzt, verandert diese Verfremdung den Sinn des ursprunglichen Titels, unter dessen ein paradiesisches und prunkvolles Land beschrieben wird, ganz im Gegensatz zu Kastners Gedicht uber den militarischen Alltag. Doch was will das Gedicht genau aussagen? Mit welchen Mitteln versucht es sein Ziel zu erreichen? Welche Stilmittel unterstutzen die Wirkung? Wird im Gedicht der Zustand in Deutschland beschrieben? Gehort es zu der Kategorie der Neuen Sachlichkeit? Der Fokus dieser Arbeit liegt auf der Frage: Auf welche politische Aussage zielt das Gedicht von Erich Kastner und mit welchen Mitteln versucht es dieses zu erreichen? Besonders hilfreiche Werke sind von Helmuth Kiesel (s.u.), Andreas Drouve (s.u.) und Walter Benjamins Aufsatze (s.u.). Im ersten Teil dieser Arbeit geht es um Erich Kastner und seine Zeit bis zum Veroffentlichungszeitpunkt des Gedichts 1928. Angefangen mit einer kurzen Biografie Kastners geht es weiter mit einer kompakten Erlauterung der Bedeutung der Weimarer Republik fur die Literatur zur Ermoglichung einer Eingliederung des Gedichts in den historischen Kontext, gefolgt von einer Begriffserklarung der Neuen Sachlichkeit, damit das Gedicht auf die Aspekte dieser untersucht werden kann. Daraufhin wird die Definition Kastners der Gebr