ISBN-13: 9783640129553 / Niemiecki / Miękka / 2008 / 28 str.
ISBN-13: 9783640129553 / Niemiecki / Miękka / 2008 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Politisches System Deutschlands, Note: 2,3, Universitat Potsdam (Sozialwissenschaftliche Fakultat), Veranstaltung: Die Okonomisierung des offentlichen Sektors: Das Beispiel Bundeswehr, 15 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Bundeswehr als Organisation ist seit mehreren Jahren stetigen Reformprozessen unterworfen, die aus verschiedenen Ursachen resultieren: einerseits hat der Fall des eisernen Vorhangs in Europa eine bis dato permanente Bedrohung quasi uber Nacht beseitigt. Andererseits stellen der nahezu permanent schwelende Nahost-Konflikt und die weltweit zunehmende Bedrohung durch terroristische Anschlage die Streitkrafte vor vollkommen neue Aufgaben, bei denen schnell reagiert und eingegriffen werden muss. Neben Bedrohungslagen nicht zu vergessen sind naturlich ebenso haushaltspolitische Vorgaben: Kosten zu senken und dabei trotzdem den Gewahrleistungsauftrag zu erfullen. Die vorliegende Arbeit soll sich daher unter Fokussierung der auf eine Okonomisierung der Bundeswehr ausgerichteten Reformprozesse konzentrieren und untersuchen, inwieweit der Situative Ansatz als soziologisches Erklarungstheorem auf den Strukturwandel innerhalb der Streitkrafte anwendbar ist. Da dieser Ansatz auch viele Fragen bezuglich der wahren Zusammenhange zwischen dem Umfeld einer Organisation und ihrer Ausgestaltung selbst aufwirft, hat dieser Ansatz durchaus seine Daseinsberechtigung- obwohl er in der Soziologie heute nicht mehr als en vogue gilt. Beginnen soll die vorliegende Arbeit mit einem kurzen Uberblick, warum und wie sich die Notwendigkeiten fur die vielfaltigen Reformprozesse bzw. die Okonomisierung der Bundeswehr ergaben. Hiernach wird eine kurze Einfuhrung in die Thematik des Situativen Ansatzes folgen, wobei ich nur die grundlegende Struktur verdeutlichen will; mit der anschlieenden Kritik sollen die Grenzen des Ansatzes aufgezeigt werden. Da zwei Hauptkritikzweige