ISBN-13: 9783640593187 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 34 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Fruhgeschichte, Antike, Note: 1,3, Helmut-Schmidt-Universitat - Universitat der Bundeswehr Hamburg, Veranstaltung: Die Ausbreitung der Griechen in der Mittelmeerwelt und die Entwicklung des geographischen Weltbildes im antiken Griechenland, Sprache: Deutsch, Abstract: Unter Historikern ist es ublich die Zeit zwischen 750 und 550 v. Chr., als das Zeitalter der "Groen" oder der "Zweiten griechischen Kolonisation" zu bezeichnen. Chronologisch folgte diese der "Ersten Kolonisation," in der Griechen vom Mutterland auf die vorgelagerten Inseln und an die kleinasiatische Kuste zogen. In Folge dieser "Groen Kolonisation" kam es zu einer Ausweitung des griechischen Siedlungsgebietes im Mittel- und Schwarzmeerraum. Griechenland wird in dieser Phase, zusammen mit den Kolonien, insbesondere der suditalienischen Stadte, von Geschichtsschreibern, auch als "Grogriechenland" (Magna Graecia) bezeichnet. Der "Groen Kolonisation" ging eine "Vorkolonisation" voraus, welche das Resultat von Warentausch und Verkehr im Mittelmeerraum durch griechische Handler war. Gelegentliche und nicht bestandige Aufenthalte dieser Handler hatten zur Folge, dass griechische Waren Sizilien, Italien und Frankreich schon einige Zeit vor den ersten griechischen Siedlern erreichten. Den Griechen waren uberseeische Landereien deshalb durchaus bekannt. Es existierten ausfuhrliche Berichte von Kaufleuten uber die Kusten des gesamten Mittelmeerraumes, sodass die Griechen gezielt strategisch wichtige und fur den Handel gunstige Positionen im Mittelmeerraum besetzen und beziehen konnten. Beispielgebend dafur sind hier die altesten Grundungen, Pithekussai und Kyme, welche sich an der Route zum metallreichen Etrurien und Sardinien etablierten. Eine Konkurrenz stellten fur die Griechen im Raum Sizilien und Italien zunachst lediglich die Phoniker dar, die ebenso versuchten exterritoriale Besitzungen zu erlangen. Diese siedelten sich