ISBN-13: 9783638664226 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich BWL - Recht, Note: 2,0, Universitat Paderborn, Veranstaltung: Gesellschaftsrecht, 34 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Gesellschafterklagen kommen in mehreren Varianten vor. In Rechtsprechung und Literatur wird am haufigsten der Fall behandelt, dass ein Gesellschafter im eigenen Namen einen Anspruch, der zumindest auch der Gesellschaft zusteht, gegen einen Mitgesellschafter durchsetzt, die so genannte "actio pro socio." Der von dem Gesellschafter geltend gemachte Anspruch ist entweder auf Leistung des von dem Mitgesellschafter versprochenen Beitrages an die Gesellschaft, auf Unterlassung gesellschaftsschadlichen Verhaltens oder auf Durchfuhrung einer fur die Gesellschaft gunstigen Handlung gerichtet. Oft wird auch Schadensersatz wegen fehlender Geschaftsfuhrung oder sonstigen gesellschaftsschadlichen Verhaltens verlangt. Allerdings kann die Gesellschafterklage auch gegen einen Dritten, der seinerseits nicht Gesellschafter ist, gerichtet sein. Bevor in dieser Hausarbeit auf den Hauptteil, die Gesellschafterklage eingegangen wird, bietet sich zunachst eine Klarung dessen an, was hinsichtlich der Gesellschaftsarten sowie bei der Gesellschaft burgerlichen Rechts zu beachten ist. Daher werden in den ersten beiden Abschnitten die wichtigsten Gesellschaftsarten aufgezeigt und die Gesellschaft burgerlichen Rechts kursorisch vorgestellt. Der dritte Abschnitt behandelt dann den Hauptteil der Arbeit, namlich die actio pro socio. Dabei wird auf die Anspruche auf Erbringung der Beitrage und auf Schadensersatzanspruche sowie auf Handlungs- und Unterlassungsklagen eingegangen. Der vierte Abschnitt zeigt die verschiedenen Grenzen der actio pro socio auf. Letztere kann durch Treuepflicht, vertragliche Vereinbarung oder einen Gesellschafterbeschluss ausgeschlossen werden. Abschlieend wird noch auf die Geltendmachung der Anspruche gegenuber Nichtgesellschaftern eingegangen.