ISBN-13: 9783656514671 / Niemiecki / Miękka / 2013 / 32 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Lander - Mittelalter, Fruhe Neuzeit, Note: 1,3, Friedrich-Schiller-Universitat Jena (Historisches Institut), Veranstaltung: Thuringer im Deutschen Orden, Sprache: Deutsch, Abstract: Wahrend des dritten Kreuzzugs wurde die Stadt Akkon von muslimischen Truppen belagert. Um 1190 kamen Seefahrer aus Bremen und Lubeck nach Akkon und errichteten hier fur die christlichen Kampfer ein Hospital. Mit diesem Feldspital wurde der Grundstein des Deutschen Ordens gelegt. Der Deutsche Orden orientierte sich an den beiden anderen groen Ritterorden seiner Zeit, den Templern und den Johannitern, und wurde 1198 ebenfalls zum Ritterorden erhoben. Die Ordensbruder erfullten zwar weiterhin ihre Hospitalaufgaben, jedoch traten diese mit der Zeit immer mehr hinter die ritterlichen Aufgaben zuruck. Der Deutsche Orden kampfte bis zum Verlust von Akkon im Heiligen Land und spater in Siebenburgen, im Baltikum und in Preuen. Fur die Finanzierung all dieser Unternehmungen sorgten zahlreiche Schenkungen von Unterstutzern des Deutschen Ordens. Diese reichten von Konigen der europaischen Reiche uber den Kleinadel bis hin zu Kaufmannern groer Stadte. Die Schenkungen konnten mitunter auch aus Geldgeschenken bestehen, doch den groten Teil machte die Ubertragung von Landereien an den Deutschen Orden aus. Somit kam der Orden in zahlreichen Gebieten Europas in den Besitz von Landereien; unter anderen in Griechenland, in Siebenburgen, auf Sizilien, in Italien, in Nord- und Sudfrankreich, in Spanien und sogar in Schweden. Die wichtigsten Balleien des Deutschen Ordens lagen jedoch innerhalb des Heiligen Romischen Reichs. Die hier erwirtschafteten Uberschusse und rekrutierten Truppen bildeten eine lebenswichtige Unterstutzung fur den Kampf der Ordensbruder im Baltikum und in Preuen. Trotz der oft als Belastung empfundenen Abgaben an die Ordensleitung auf der Marienburg, konnte sich der Deutsche Orden seit dem 13. Jahrhundert in viel