ISBN-13: 9783638844888 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 70 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Lander - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: keine, FernUniversitat Hagen (Historisches Institut), Veranstaltung: Vormoderne: Alteuropa als Gegenwelt und Traditionszusammenhang, 50 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Historischer Ausgangspunkt der Arbeit ist das Zeitalter von Reformation und der Gegenreformation, also das Jahrhundert von circa 1550 bis 1648. Diese Zeit war eine Ara der kompletten Neugestaltung der geistigen Welt des Katholizismus und der kirchlichen Frommigkeit. Pragend war fur sie der Versuch, alte kirchliche Positionen mit Waffengewalt wiederherzustellen. Die Arbeit untersucht, ob Dillingen dem Ruf einer katholischen Eliteuniversitat wirklich gerecht wurde und worin die damalige Stellung der Dillinger Universitat begrundet war. Ein Teil der Arbeit besteht zunachst in einer kritischen Bestandsaufnahme der gesellschaftlichen Hintergrunde zur Entstehungszeit der Universitat. Zunachst geht sie auf die historischen Rahmenbedingungen dieser Zeit ein, in der die Universitat entstanden ist. Zudem widmet sie sich den Auswirkungen von Reformation und Gegenreformation vor allem in den katholischen Territorien, weiter der damit zusammenhangenden Bildungsreform, die sich mit dem Anstieg von Literalitat, Buchmarkt und der damit verbundenen Bucherzensur auszeichnet. Wie ist die Dillinger Universitat in der Universitatslandschaft ihrer Zeit zu sehen? Um die Stellung der Dillinger Hochschule beurteilen zu konnen, ist es wichtig, die einzelnen Grundungsmotive des Stifters zu beleuchten, zu denen auf jeden Fall das Argument der Verstarkung der Hausmacht und die Sicherung konfessioneller Groraume gehoren. Der zweite Teil der Studienarbeit skizziert die Entwicklung der Universitat im Langsschnitt. Es beginnt mit der Grundungszeit um 1549, handelt kurz von der Rolle der Marianischen Kongregation und geht bis zur Schlieung der Universitat im Jahre 1803. Um