ISBN-13: 9783640255993 / Niemiecki / Miękka / 2009 / 36 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Psychologie - Lernpsychologie, Intelligenzforschung, Note: 1,0, Universitat Augsburg (Lehrstuhl Psychologie), Veranstaltung: Intelligenz und Begabung, Sprache: Deutsch, Abstract: Bereits 1983 in seinem Buch "Frames of Mind"2 (siehe Quellenangaben) veroffentlichte Howard Gardner seine Theorie der Multiplen Intelligenzen (MI). Ursprunglich als Gegenbewegung zu den so verbreiteten klassischen psychometrischen Intelligenztests ausgelegt, hat seine Theorie den Status einer anerkannten Neuentwicklung erlangt. Viele seiner Anhanger, wie Kritiker, haben sich mit seiner Theorie und den darin vorgestellten Kriterien fur Intelligenzen auseinandergesetzt und neue Aspekte integriert bzw. aufgedeckt. Aber warum uberhaupt Intelligenz? Gardner hat mit Absicht diesen eigentlich sehr vorbelasteten Begriff gewahlt um einerseits Aufmerksamkeit fur seine Ideen zu bekommen, andererseits um sich durch diese Begriffswahl eindeutig gegen die psychometrischen Ansatze abzugrenzen. Somit ist seine Theorie nicht als Erweiterung oder Erganzung sondern als Ersatz gedacht. Jedoch nimmt er immer davon Abstand seine Theorie abzuschliessen bzw. als fertig und fur alle Zeit richtig zu bezeichnen. Vielmehr mochte er es nach wie vor lieber als Ideensammlung verstanden wissen, die andere dazu bringen soll das menschliche Leistungsvermogen als etwas ganzheitliches zu begreifen, das nicht auf Mathematik beschrankt bleibt. Seinem Hang zur Diskussionsfreudigkeit kommt er nun in seinem neuesten Buch zur MI nach, indem er einige neue Anregungen und eigene Uberlegungen, die er seit der Veroffentlichung der MI getroffen hat, in seine Theorie einarbeitet. Ich werde mich insbesondere auf seine Argumentation zur moglichen Erweiterung der ursprunglichen sieben Intelligenzen beziehen. Howard Gardner hat sich 1996 entschieden eine neue Intelligenz zu den ursprunglichen sieben hinzuzufugen, die Naturalist Intelligence. Was hat ihn dazu gefuhrt? Gardner muss im Rahmen sein